{"id":10075,"date":"2009-07-20T13:05:36","date_gmt":"2009-07-20T12:05:36","guid":{"rendered":"http:\/\/simulanten.blogsport.de\/2009\/07\/20\/warum-wir-schwerhoerig-sind\/"},"modified":"2009-07-20T16:38:58","modified_gmt":"2009-07-20T15:38:58","slug":"warum-wir-schwerhorig-sind-%e2%80%a6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2009\/07\/warum-wir-schwerhorig-sind-%e2%80%a6\/","title":{"rendered":"Warum wir schwerh\u00f6rig sind \u2026"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zuh\u00f6ren, Macht, Verlernen | Zara Pfeiffer<br \/>\nZeichnungen von Julia J\u00e4ckel<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"hyperlink_img\" title=\"Infoblatt 74 - zuh\u00f6ren\" href=\"http:\/\/www.oeku-buero.de\/infoblatt.html\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/simulanten.blogsport.de\/images\/thumb-Trte_41Kopie.jpg\" alt=\"Julia J\u00e4ckel\" \/> <\/a><\/p>\n<p>\u201eIch bin schwerh\u00f6rig\u201c, so der Kommentar von Eberhard, einem Mitglied der Redaktion, als wir uns bei der Suche nach einem geeigneten Schwerpunkt f\u00fcr das Infoblatt das Thema zuh\u00f6ren ausgedacht haben. Was es bedeutet, schwerh\u00f6rig zu sein, hat in den Diskussionen der Redaktion in den letzten Wochen und Monaten immer wieder eine wichtige Rolle gespielt. Nun sind wir nicht unter die Mediziner_innen gegangen und haben auch nicht die technischen Besonderheiten von H\u00f6rger\u00e4ten diskutiert. Was uns an dem Thema zuh\u00f6ren vor allem interessiert hat, war die Frage nach dem Verh\u00e4ltnis zwischen Zuh\u00f6ren und Macht. Was k\u00f6nnen wir h\u00f6ren und was nicht? Wie wird \u00fcber Zuh\u00f6ren Macht ausge\u00fcbt? Wem h\u00f6ren wir zu und wem h\u00f6ren wir nicht zu? Welche Herrschaftserh\u00e4ltnisse strukturieren die Beziehung zwischen Zuh\u00f6renden und Sprechenden? Welche Schwierigkeiten ergeben sich bei einem Zuh\u00f6ren auf internationalistischer Ebene und wie k\u00f6nnen wir mit diesen Schwierigkeiten umgehen? Warum wollen oder k\u00f6nnen wir manche Dinge einfach nicht h\u00f6ren? Warum sind wir schwerh\u00f6rig? <a id=\"more-65\"><\/a><\/p>\n<p><strong>\u2026 was am Ende ankommt?<\/strong><\/p>\n<p>Fl\u00fcsterpost. Wer kennt sie nicht? Am Anfang steht ein Satz, den sich die Teilnehmer_innen nacheinander zufl\u00fcstern und am Ende der Reihe ist dieser Satz meistens mehr oder weniger ver\u00e4ndert, unverst\u00e4ndlich und unsinnig. Soweit das Spiel. F\u00fcr uns interessant ist in erster Linie die Differenz zwischen dem Gesagten und dem Geh\u00f6rten, die in diesem Spiel deutlich wird. Die Person am Anfang der Reihe hat wenig bis keine Kontrolle \u00fcber den Weg und die Entwicklung, die ihre \u00c4u\u00dferung nimmt. W\u00e4hrend bei der Fl\u00fcsterpost die Kluft zwischen Ausgangssatz und Endsatz relativ einfach aufgel\u00f6st werden kann, gestaltet sich dies in der allt\u00e4glichen Kommunikation wesentlich schwieriger und wird bisweilen unm\u00f6glich. Denn wo\u00adrauf die Fl\u00fcsterpost offen hinweist, wird au\u00dferhalb des Spiels h\u00e4ufig nicht einmal registriert. Wem wir zuh\u00f6ren, was wir h\u00f6ren k\u00f6nnen und was wir davon verstehen oder sogar merken, ist h\u00f6chst selektiv und keinesfalls zuf\u00e4llig, sondern gepr\u00e4gt von unseren bisherigen Erfahrungen, von unserem sozialen und kulturellen Umfeld, unserer pers\u00f6nlichen Lebenssituation, unserer momentanen Stimmung, unseren politischen Einstellungen etc. Bewusst und unbewusst w\u00e4hlen wir aus, wen oder was wir h\u00f6ren wollen und ernst nehmen und wen oder was nicht, wobei unsere Entscheidung keinesfalls frei ist von Machtstrukturen und Herrschaftsverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n<p>Zuh\u00f6ren ist hegemonial strukturiert. Was gesagt wird, muss innerhalb einer bestimmten Struktur und auf bestimmte Art und Weise gesagt werden, damit wir es auch h\u00f6ren k\u00f6nnen. Dabei kann Zuh\u00f6ren ebenso eine Form der Machtaus\u00fcbung sein wie Nicht-zuh\u00f6ren. Roland Barthes unterscheidet arrogantes und serviles Zuh\u00f6ren[1] und Christina Th\u00fcrmer Rohr differenziert Zuh\u00f6ren nach oben und Zuh\u00f6ren nach unten folgenderma\u00dfen: \u201eGrob gesagt ist es das Privileg dominanter Gruppen, da\u00df sie sich jederzeit Geh\u00f6r versschaffen k\u00f6nnen und das Zuh\u00f6ren nach unten nicht n\u00f6tig haben \u2013 es sei denn zum Zweck des Abh\u00f6rens und Aushorchens. Umgekehrt ist es die Realit\u00e4t dominierter Gruppen und Minderheiten, da\u00df sie in der Mehr\u00adheitsgesell\u00adschaft kein Geh\u00f6r finden und zum eigenen Schutz aufs Zuh\u00f6ren nach oben angewiesen sind.\u201c[2]<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/simulanten.blogsport.de\/images\/thumb-elefant2.jpg\" alt=\"Julia J\u00e4ckel\" \/><\/p>\n<p><strong>Kann die Subalterne sprechen?<\/strong><\/p>\n<p>In der internationalistischen Auseinandersetzung versch\u00e4rft sich die Kluft zwischen Gesagtem und Geh\u00f6rtem noch einmal. Ohne interkulturelle Kommunikationsklischees bedienen zu wollen, jede \u00dcbersetzung ist eine Bedeutungsverschiebung. Ein Dilemma, das sich auch uns als Infoblatt-Redaktion immer wieder stellt, ist nicht nur die \u00dcbersetzung, sondern auch der Umgang mit dem K\u00fcrzen von Texten und Interviews, bei dem wir immer wieder mit der Frage konfrontiert werden, was wir h\u00f6ren wollen und was nicht. Gerade weil wir uns als Teil einer internatio\u00adnalistischen Solidarit\u00e4tsbewegung verstehen, agieren wir in einem strukturellen und globalen Macht- und Ausbeu\u00adtungsverh\u00e4lt\u00adnis, das wir kritisieren und keinesfalls reproduzieren wollen. Dass uns dies nicht immer gelungen ist und gelingt, versuchen wir immer wieder auch zu reflektieren. Gestolpert sind wir dabei vor allem \u00fcber die Idee, ein Sprachrohr zu sein f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten dieser Welt und \u00fcber die Versuche, f\u00fcr die Bewegungen und Menschen zu sprechen, mit denen wir solidarisch sind.<\/p>\n<p>Die postkoloniale und feministische Literaturwissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak hat mit ihrem Text Can the Subaltern speak? auf genau dieses Problem der Repr\u00e4sentation hingewiesen. Spivaks Antwort auf die Frage K\u00f6nnen Subalterne sprechen? lautet Nein. Am Beispiel der indischen Witwenverbren\u00adnung erl\u00e4utert sie, dass eine Artikulation von eigenen Interessen f\u00fcr die indischen Frauen im kolonialen und patriarchalen Indien unm\u00f6glich war. Egal, wie sie sich zur Witwenverbren\u00adnung verhielten, ihre \u00c4u\u00dferungen wurden entweder durch die Brille der Kolonialherren oder durch die Brille des einheimischen Patriarchats gelesen. F\u00fcr die englische Kolonialmacht galten sie als Beispiel f\u00fcr die r\u00fcckst\u00e4ndige und barbarische indische Gesellschaft, welche folglich v\u00f6llig zu Recht kolonialisiert und zivilisiert werden musste. F\u00fcr die patriarchale indische Gesellschaft dagegen wurden sie als Bewahrerinnen der lokalen Tradition gefeiert. Eine dritte eigene Position so zu artikulieren, dass sie als solche wahrgenommen wurde, war vor diesem Hintergrund faktisch unm\u00f6glich. Was Spivak mit diesem Beispiel deutlich macht, ist, dass Subalterne nicht sprechen k\u00f6nnen. Nicht, weil sie nicht in der Lage sind, sich zu artikulieren, sondern weil das, was sie zu sagen haben, nicht geh\u00f6rt wird oder in einer Art und Weise geh\u00f6rt und vereinnahmt wird, die wenig bis nichts mit dem zu tun hat, was sie tats\u00e4chlich beabsichtigen zu sagen. Es geht also, wie Nikita Dhawan anmerkt, \u201e[\u2026] nicht um Sprachlosigkeit, sondern darum aufzuzeigen, dass das Zuh\u00f6ren hegemonial strukturiert ist.\u201c[3] Denn das Sprechen ist auf das Zuh\u00f6ren angewiesen, um zum Sprechakt zu werden und beide verlaufen innerhalb hegemonialer Strukturen.[4] Spivak selbst schreibt: \u201eF\u00fcr mich ist die Frage \u2018Wer soll sprechen?\u2019 weniger wichtig als \u2018Wer wird zuh\u00f6ren?\u2019 [\u2026] Aber wenn die offiziellen Zuh\u00f6rer, die Leute, die die Hegemonie verk\u00f6rpern, die dominanten Leute, dar\u00fcber reden, dass man jemandem zuh\u00f6rt, der \u2018als dieser oder jener spricht\u2019, ist das meiner Meinung nach ein Problem. Wenn sie einen Inder als Inder sprechen h\u00f6ren wollen, eine Frau aus der Dritten Welt als Frau aus der Dritten Welt, verstecken sie die Ignoranz, die sie haben d\u00fcrfen, in einer Art Homogenisierung.\u201c[5]<\/p>\n<p>Was bedeuten diese \u00dcberlegungen nun f\u00fcr uns als Redaktion, wenn wir Themen und Texte ausw\u00e4hlen, Inter\u00adviewpart\u00adner_innen suchen, Fragen stellen, \u00fcbersetzen, umstellen, k\u00fcrzen? Zun\u00e4chst ganz simpel, dass wir eben genau dies tun und dass die Idee, Sprachrohr zu sein und f\u00fcr die Menschen in Zentralamerika zu sprechen, so nicht nur nicht funktioniert, sondern ein bestehendes Machtverh\u00e4ltnis reproduziert. Der Reflex, der sich nach dieser Erkenntnis einstellt, ist die Vorstellung, die anderen, die Subalternen f\u00fcr sich selbst sprechen zu lassen. Aber genau dieses die \u201e[\u2026] \u201aanderen f\u00fcr sich selbst sprechen\u2019 zu lassen ist [..] laut Spivak eine uneingestandene Geste der Selbsterh\u00f6hung.\u201c[6] Letztlich handelt es sich um ein Dilemma, dem wir nicht so einfach entkommen.<\/p>\n<p><strong>Die eigenen Privilegen als Verlust verlernen<\/strong><\/p>\n<p>Ein Weg, mit diesem Dilemma umzugehen, ist m\u00f6glicherweise das, was Spivak mit dem Satz Unlearning one\u2019s privilege as one\u2019s loss \u2013 Die eigenen Privilegien als Verlust verlernen bezeichnet. Was meint Spivak mit diesem Satz? Zun\u00e4chst geht es darum, die eigene soziale Position und die eigenen Privilegien zu erkennen und zu hinterfragen, um dann verstehen zu k\u00f6nnen, dass diese Privilegien nicht nur f\u00fcr die anderen, die diese Privilegien nicht haben, ein Verlust sind, sondern auch f\u00fcr uns selbst. Wie sind wir zu dem geworden, was wir sind? Auf wessen Kosten? Was und wen k\u00f6nnen wir auf Grund unserer Privilegien nicht wahrnehmen, nicht h\u00f6ren? Welche Perspektiven werden uns durch diese Privilegien versperrt? Welche M\u00f6glichkeiten haben wir in unserm Leben? Wem bleiben diese M\u00f6glichkeiten versperrt und warum?[7]<\/p>\n<p>Die eigenen Privilegien als Verlust zu verlernen bedeutet, sie zu erkennen, zu verstehen, dass mit diesen Privilegien ein Verlust einhergeht und sich schlie\u00dflich daranzumachen, diese Privilegien zu verlernen. Verlernen meint dabei die Machtverh\u00e4ltnisse und vermeintlichen Selbstverst\u00e4ndlichkeiten aufzuzeigen und zu destabilisieren, welche die Vermittlung von Wissen unausgesprochen strukturieren. Ein Wissen, das eine Ignoranz produziert, die die eigenen Privilegien und die eigene Machtposition stabilisiert. Es geht dabei, wie Maria do Mar Castro Varela feststellt, \u201e[\u2026] nicht um die Proklamierung der Ver\u00e4nderung der Verh\u00e4ltnisse \u2013 dies h\u00e4lt Spivak lediglich f\u00fcr eine Geste der \u00dcberlegenheit \u2013, sondern darum zu lernen, wie das, was das Hier und Jetzt ausmacht, aus der spezifischen Logik der Marginalisierten heraus erfahrbar gemacht werden kann.\u201c[8]<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/simulanten.blogsport.de\/images\/thumb-elefant_2_01.jpg\" alt=\"Julia J\u00e4ckel\" \/><\/p>\n<p><strong>Zuh\u00f6ren macht verwundbar<\/strong><\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, das Hier und Jetzt aus der spezifischen Logik der Marginalisierten heraus zu verstehen, ist der Versuch zuzuh\u00f6ren. Denn vielleicht, schreibt Hito Steyerl \u201e[\u2026] ist auch das Ziel einer gemeinsamen Sprache nur ein Stolperstein, der uns den Blick auf das gemeinsame Zuh\u00f6ren verstellt. Das Verm\u00e4chtnis von Spivaks Text ist der Hinweis auf diesen Moment des Bruchs \u2013 und die Aufgabe, vor die er uns auch heute stellt, besteht nicht darin, das autistische \u2018F\u00fcr-sich-selbst-Sprechen\u2019 der einzelnen Subjekte zu verst\u00e4rken, sondern vielmehr darin, ihr gemeinsames Schweigen zu h\u00f6ren.\u201c[9] Nicht dem vergeblichen Reden, sondern dem Schweigen der Subalternen zuzuh\u00f6ren \u00f6ffnet den Blick f\u00fcr die eigenen Privilegien und macht uns verwundbar. Zuh\u00f6ren macht verwundbar.[10] \u201eZuh\u00f6ren bedeutet Bejahung der Anderen, Angewiesensein auf ihre Existenz. Diesem Zuh\u00f6ren widerspricht die Norm der Unterdr\u00fcckung von Stimmen, die anders sind als die eigenen und die das Geborgenheitsgef\u00fchl im unverw\u00fcstlichen Wir der dominanten Kultur und ihrer dominanten Gruppen st\u00f6ren.\u201c[11] Dem Schweigen nicht zuzuh\u00f6ren und auf die eigene Verwundbarkeit zu verzichten k\u00f6nnte der Verlust sein, von dem Spivak spricht, und den wir erleiden, wenn wir auf unseren Privilegien beharren.<\/p>\n<p><strong>Sind wir schwerh\u00f6rig?<\/strong><\/p>\n<p>Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Woran wir leiden, ist eine strukturelle hegemoniale Schwerh\u00f6rigkeit, die uns daran hindert, diejenigen als Subjekte anzuerkennen, die wir nicht h\u00f6ren k\u00f6nnen. Um als Subjekt anerkannt zu werden, um sprechen zu k\u00f6nnen, ist es aber notwendig, geh\u00f6rt zu werden. Die Frage, der wir uns stellen m\u00fcssen, lautet deshalb auch, wie umgehen mit unserer Schwerh\u00f6rigkeit. Auf der individuellen zwischenmenschlichen Ebene hat das Thema Zuh\u00f6ren unter anderem dazu gef\u00fchrt, dass wir angefangen haben, uns selbst zu beobachten, unser Gespr\u00e4chsverhalten, unsere Unaufmerksamkeiten, unser Abgelenktsein etc. Wer spricht wann, wessen Wort hat welches Gewicht? Der Versuch, uns gegenseitig besser zuzuh\u00f6ren, aufmerksamer, gleichberechtigter, hat uns als Redaktion ziemlich gut getan. Dass der moralische Zeigefinger Immer gut zuh\u00f6ren! keine zufriedenstellende Antwort auf unsere Fragen sein kann, war uns trotzdem schnell klar. Schon eher, dem Schweigen zuh\u00f6ren und verlernen \u00fcben. Ich bin schwerh\u00f6rig, sagt Eberhard. Wir auch.<\/p>\n<p>[1] Vgl Barthes, Roland: Zuh\u00f6ren als Haltung, S. 88.<\/p>\n<p>[2] Th\u00fcrmer-Rohr, Christina: Achtlose Ohren \u2013 Zur Politisierung des Zuh\u00f6rens, S. 270.<\/p>\n<p>[3] Dhawan, Nikita: Kulturrisse, http:\/\/eipcp.net\/publications\/spivak\/rezension-dhawan<\/p>\n<p>[4] Vgl. Spivak, Gayatri Chakravorty: Can the Subaltern Speak? S. 127.<\/p>\n<p>[5] Spivak, Gayatri Chakravorty: The Post-Colonial Critic, S. 60. [\u00dcbersetzung: Eva-Maria Bach]<\/p>\n<p>[6] Steyerl, Hito: Die Gegenwart der Subalternen, http:\/\/translate.eipcp.net\/strands\/03\/steyerl-strands02en\/print?lid=steyerl-strands02de<\/p>\n<p>[7] Vgl. Castro Varela, Maria do Mar: Verlernen und die Strategie des unsichtbaren Ausbesserns, http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/20768<\/p>\n<p>[8] Ebd.<\/p>\n<p>[9] Steyerl, Hito: Die Gegenwart der Subalternen, http:\/\/translate.eipcp.net\/strands\/03\/steyerl-strands02en\/print?lid=steyerl-strands02de<\/p>\n<p>[10] Vgl. Th\u00fcrmer-Rohr, Christina: Achtlose Ohren \u2013 Zur Politisierung des Zuh\u00f6rens, S. 265.<\/p>\n<p>[11] Ebd.<\/p>\n<p>Literatur<\/p>\n<p>&#8211; Barthes, Roland: Zuh\u00f6ren als Haltung, in: Volker Bernius \/ Peter Kemper \/ Regina Oehler \/ Karl-Heinz Wellmann (Hg.): Der Aufstand des Ohrs \u2013 die neue Lust am H\u00f6ren, Reader Neues Funkkolleg, G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Rupprecht, 2006, S. 76-89.<\/p>\n<p>&#8211; Castro Varela, Maria do Mar: Verlernen und die Strategie des unsichtbaren Ausbesserns. Online: 11.07.2009 [http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/20768]<\/p>\n<p>&#8211; Dhawan, Nikita: Kulturrisse. Online: 15.02.2009 [http:\/\/eipcp.net\/publications\/spivak\/rezension-dhawan]<\/p>\n<p>&#8211; Spivak, Gayatri Chakravorty: Can the Subaltern Speak? Postkolonialit\u00e4t und subalterne Artikulation, Wien: Turia + Kant, 2008.<\/p>\n<p>&#8211; Spivak, Gayatri Chaktravorty: The Post-Colonial Critic. Interviews, Strategies, Dialogues. New York\/London: Routledge, 1990.<\/p>\n<p>&#8211; Steyerl, Hito: Die Gegenwart der Subalternen. Online: 15.02.2009 [http:\/\/translate.eipcp.net\/strands\/03\/steyerl-strands02en\/print?lid=steyerl-strands02de]<\/p>\n<p>&#8211; Steyerl, Hito: K\u00f6nnen Zeugen sprechen? Zur Philosophie des Interviews. Online: 15.02.2009 [http:\/\/eipcp.net\/transversal\/0408\/steyerl\/de\/print]<\/p>\n<p>&#8211; Th\u00fcrmer-Rohr, Christina: Achtlose Ohren \u2013 Zur Politisierung des Zuh\u00f6rens, in: Volker Bernius \/ Peter Kemper \/ Regina Oehler \/ Karl-Heinz Wellmann (Hg.): Der Aufstand des Ohrs \u2013 die neue Lust am H\u00f6ren, Reader Neues Funkkolleg, G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Rupprecht, 2006,<br \/>\nS. 267-274.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\tZuh\u00f6ren, Macht, Verlernen &#166; Zara Pfeiffer<br \/>\nZeichnungen von Julia J\u00e4ckel<\/p>\n<p>\t\u201eIch bin schwerh\u00f6rig\u201c, so der Kommentar von Eberhard, einem Mitglied der Redaktion, als wir uns bei der Suche nach einem geeigneten Schwerpunkt f\u00fcr das Infoblatt das Thema zuh\u00f6ren ausgedacht haben. 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