{"id":12098,"date":"2009-09-14T11:06:39","date_gmt":"2009-09-14T10:06:39","guid":{"rendered":"http:\/\/agqueerstudies.de\/?p=382"},"modified":"2010-12-06T01:10:15","modified_gmt":"2010-12-06T00:10:15","slug":"seminar-queer-und-intersektionalitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2009\/09\/seminar-queer-und-intersektionalitat\/","title":{"rendered":"Seminar: Queer und Intersektionalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Hier ein Hinweis f\u00fcr alle Studierenden der Universit\u00e4t Hamburg: Im Wintersemester wird es wieder ein Queer-Seminar geben, dass im Kontext der AG Queer Studies entstanden ist. Thema des Seminars, das von Nina Mackert, Do Gerbig und Kathrin Ganz geleitet wird, ist \u201cQueer und Intersektionalit\u00e4t\u201d.<\/p>\n<blockquote><p>Intersektionales Denken versucht, verschiedene Differenzkategorien und Dimensionen sozialer Ungleichheit und Herrschaft als verwoben und zusammenwirkend zu denken. Queertheoretische Ans\u00e4tze arbeiten vor allem an der Dekonstruktion der bin\u00e4ren und eindeutigen Differenzkategorien Geschlecht und Sexualit\u00e4t. Obwohl Queer und Intersektionalit\u00e4t beides unbedingt (wissens)politische Projekte sind und zum Teil auf \u00e4hnlichen Denktraditionen und Theoriegeb\u00e4uden beruhen, sind sie bisher nur allzu selten zusammen gedacht worden.<\/p>\n<p>Im diesem Seminar werden wir nachvollziehen, vor welchen (theorie-)politischen Problemstellungen das Bed\u00fcrfnis nach intersektionaler Theoriebildung und Forschung entstanden ist und sich best\u00e4ndig aktualisiert. Davon ausgehend sollen einzelne Modelle und Konzepte der Intersektionalit\u00e4t n\u00e4her betrachtet werden. Im letzten Teil besch\u00e4ftigen wir uns damit, wie intersektionales Denken in verschiedenen Feldern (Politik, Organisationen, Wissenschaft, Aktivismus) relevant wird. Jederzeit wollen wir intersektionale Konzepte ins Verh\u00e4ltnis zur Queer Theory stellen und Verkn\u00fcpfungsm\u00f6glichkeiten zeigen.<\/p>\n<p>Die Seminarteilnehmer_Innen sollen anhand der Lekt\u00fcre von Texten und Diskussionen im Seminar ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Konzepte der Intersektionalit\u00e4t, Queer Theory und ihrer Schnittstellen entwickeln.<\/p>\n<p>Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Seminar liegt auf dem Prozess des Schreibens: Die Teilnehmer_Innen verfassen im Laufe des Semesters kurze Texte (Lexikonartikel zu einem Begriff, Autor_Innenportrait, Rezension oder Kommentar). Die Texte werden in einer gemeinsamen Schreibwerkstatt gegen Ende des Semesters \u00fcberarbeitet und sollen anschlie\u00dfend im Internet auf einem eigens daf\u00fcr angelegten Blog ver\u00f6ffentlich werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Seminar richtet sich an Studierende der Gender und Queer Studies (im Grund- und Hauptstudium) und der Soziologie (als Proseminar im Grundstudium), und kann f\u00fcr den Erwerb des Gender-Zertifikats genutzt werden. Es findet ab dem 19.10.09 Montags von 14-16 Uhr in Raum 0079, Von-Melle-Park 5 statt. Die Anmeldung erfolgt \u00fcber Stine. Falls dies nicht m\u00f6glich ist, k\u00f6nnen sich Interessierte per Email an ganz.gerbig.seminar (at) googlemail (dot) com wenden. Finanziert wird der Lehrauftrag von der <a href=\"http:\/\/www.zentrum-genderwissen.de\/\">Gemeinsamen Kommission<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ein Hinweis f\u00fcr alle Studierenden der Universit\u00e4t Hamburg: Im Wintersemester wird es wieder ein Queer-Seminar geben, dass im Kontext der AG Queer Studies entstanden ist. Thema des Seminars, das von Nina Mackert, Do Gerbig und Kathrin Ganz geleitet wird, ist \u201cQueer und Intersektionalit\u00e4t\u201d.<\/p>\n<blockquote><p>Intersektionales Denken versucht, verschiedene Differenzkategorien und Dimensionen sozialer Ungleichheit und Herrschaft als verwoben und zusammenwirkend zu denken. Queertheoretische Ans\u00e4tze arbeiten vor allem an der Dekonstruktion der bin\u00e4ren und eindeutigen Differenzkategorien Geschlecht und Sexualit\u00e4t. 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Jederzeit wollen wir intersektionale Konzepte ins Verh\u00e4ltnis zur Queer Theory stellen und Verkn\u00fcpfungsm\u00f6glichkeiten zeigen.<\/p>\n<p>Die Seminarteilnehmer_Innen sollen anhand der Lekt\u00fcre von Texten und Diskussionen im Seminar ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Konzepte der Intersektionalit\u00e4t, Queer Theory und ihrer Schnittstellen entwickeln.<\/p>\n<p>Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Seminar liegt auf dem Prozess des Schreibens: Die Teilnehmer_Innen verfassen im Laufe des Semesters kurze Texte (Lexikonartikel zu einem Begriff, Autor_Innenportrait, Rezension oder Kommentar). 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