{"id":13746,"date":"2009-11-29T17:29:46","date_gmt":"2009-11-29T16:29:46","guid":{"rendered":"http:\/\/agqueerstudies.de\/?p=512"},"modified":"2010-12-06T01:10:13","modified_gmt":"2010-12-06T00:10:13","slug":"vortragseinladung-skadi-loist-%e2%80%93-wie-queers-sind-lgbt-filmfestivals","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2009\/11\/vortragseinladung-skadi-loist-%e2%80%93-wie-queers-sind-lgbt-filmfestivals\/","title":{"rendered":"Vortragseinladung: Skadi Loist \u2013 Wie queers sind LGBT Filmfestivals"},"content":{"rendered":"<p>Skadi Loist, M.A.<br \/>\nWie queer sind LGBT Filmfestivals? :<br \/>\nIdentitatsbasierte Festivals zwischen Community-Geschichte und theoretischem Anspruch<br \/>\n<strong>Mittwoch, 02. Dezember 2009 19ct, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079<\/strong><\/p>\n<p>Aus berufenem Munde, n\u00e4mlich von der Archivarin der Lesbisch Schwulen  Filmtage Hamburg erfahren wir Mittwoch Fundiertes wie Reflektiertes \u00fcber  derartige Veranstaltungen. Die Referentin zu ihrem Vortrag:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Es gibt inzwischen uber 200 lesbisch-schwule\/LGBT\/queere Filmfestivals weltweit und einige existieren seit uber 30 Jahren. Viele wurden als schwul(-lesbisch)e Filmfestivals gegrundet mit dem Ziel Sichtbarkeit her- und einen affirmativen Ort fur die Community bereitzustellen. Mit Entwicklung der Queer- Bewegung veranderten sich die Diskussionen von affirmativem zu kritischem Aktivismus und dekonstruktivistischer, identitatskritischer Theoriebildung. Joshua Gamson (1995) beschreibt das Problem der Identitatspolitik von Community- und Bewegungsgeschichte als ein \u201equeer Dilemma\u201c: namlich einerseits fixe Identitatskategorien zu bedienen und fur politische Arbeit zu brauchen und sie gleichzeitig anzuprangern und in Frage zu stellen.<\/p>\n<p>Als spezialisierte, identitatsbasierte Festivals befinden sich LGBT Filmfestivals in genau diesem Dilemma. Die Festivals mussen den Spagat schaffen einer breitgefacherten Community zu dienen: einerseits das gewachsene Publikum, verankert in affirmativer Community-Bildung, zu halten und gleichzeitig die aktivistischen Entwicklungen der Identitatskritik und Ausdifferenzierung ernst zu nehmen. Sie sind so nicht mehr nur klassische Reprasentationsorte fur Schwule und Lesben, sondern sind einem weiteren Spektrum \u201esexueller deviants\u201c und nicht-fixierter Identitaten verpflichtet.<\/p>\n<p>In meinem Vortrag gehe ich der Frage nach, wie LGBT Filmfestivals mit den gegensatzlichen Anforderungen an sie, mit dem \u201equeer Dilemma\u201c, umgehen. Basierend auf der Forschung fur mein Dissertationsprojekt werde ich einige historische Entwicklungen von LGBT Filmfestivals anhand von Fallbeispielen deutscher und amerikanischer Festivals \u2013 u. a. Frameline: San Francisco Intl. LGBT Film Festival, MIX: New York Queer Experimental Film Festival, NewFest: New York LGBT Film Festival, die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg, das identities. Queer Film Festival in Wien und das uberregionale Verzaubert Queer Film Festival \u2013 nachzeichnen. Dabei werde ich auf einzelne Aspekte wie z. B. die Programmgestaltung oder die Organisationsstruktur genauer eingehen.<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skadi Loist, M.A.<br \/>\nWie queer sind LGBT Filmfestivals? :<br \/>\nIdentitatsbasierte Festivals zwischen Community-Geschichte und theoretischem Anspruch<br \/>\n<strong>Mittwoch, 02. Dezember 2009 19ct, Von Melle Park 5 (&#8220;Wiwi Bunker&#8221;) 0079<\/strong><\/p>\n<p>Aus berufenem Munde, n\u00e4mlich von der Archivarin der Lesbisch Schwulen  Filmtage Hamburg erfahren wir Mittwoch Fundiertes wie Reflektiertes \u00fcber  derartige Veranstaltungen. Die Referentin zu ihrem Vortrag:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Es gibt inzwischen uber 200 lesbisch-schwule\/LGBT\/queere Filmfestivals weltweit und einige existieren seit uber 30 Jahren. Viele wurden als schwul(-lesbisch)e Filmfestivals gegrundet mit dem Ziel Sichtbarkeit her- und einen affirmativen Ort fur die Community bereitzustellen. 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