{"id":16629,"date":"2010-03-31T15:26:48","date_gmt":"2010-03-31T14:26:48","guid":{"rendered":"http:\/\/faitesvotrejeu.blogsport.de\/2010\/03\/31\/kuenstler-sind-ganz-gern-im-knast\/"},"modified":"2010-04-05T02:53:51","modified_gmt":"2010-04-05T01:53:51","slug":"kunstler-sind-ganz-gern-im-knast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2010\/03\/kunstler-sind-ganz-gern-im-knast\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstler sind ganz gern im Knast"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rettet das \u00bbKlapperfeld\u00ab<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/kultur\/index.jsp?rubrik=5986&#038;key=standard_document_38919521\" target=\"_blank\"><strong>Hessischer Rundfunk, 31.03.2010<\/strong><\/a><\/p>\n<p>[&#8230;]<br \/>\n<br \/>\n<em>W\u00e4hrend der \u00bbNacht der Museen\u00ab war das Klapperfeld in der Vergangenheit schon Hort f\u00fcr Kultur. (Bild: \u00a9 picture-alliance\/dpa)<\/em><\/p>\n<p><strong>Erst wollte die Frankfurter K\u00fcnstlergruppe \u00bbFaites votre jeu\u00ab nicht in das ehemalige Polizeigef\u00e4ngnis in der Klapperfeldstra\u00dfe einziehen, doch dann hat sie mit viel Initiative eine St\u00e4tte der Erinnerung geschaffen. Jetzt droht dem Kulturzentrum neues Ungemach.<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Frankfurt plant den Abriss des ehemaligen Polizeigef\u00e4ngnisses \u00bbKlapperfeld\u00ab. Das \u00bbInnenstadtkonzept\u00ab, das vom Stadtplanungsamt vorgestellt wurde, l\u00e4sst keinen Raum f\u00fcr Zweifel. Dort hei\u00dft es: \u00bbDas Untersuchungsgef\u00e4ngnis soll abgebrochen werden und durch einen Neubau ersetzt werden.\u00ab Auf dem Grundst\u00fcck soll ein B\u00fcro- und Gesch\u00e4ftshaus entstehen. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Initiative \u00bbFaites votre jeu\u00ab w\u00fcrde das bedeuten, dass sie schon wieder einmal ein Feld r\u00e4umen muss und zwar eines, das sie gerade in m\u00fchevoller Kleinarbeit bestellt hat. Erst im April 2009 musste die Gruppe das bis dahin genutzte ehemalige Jugendzentrum in Bockenheim verlassen. Zun\u00e4chst hatten die K\u00fcnstler wenig Ambitionen, sich ins ehemalige Gef\u00e4ngnis abschieben zu lassen, doch mittlerweile hat der Arbeitskreis sich dem Geb\u00e4ude nicht nur angen\u00e4hert, sondern es mit neuem Leben erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><strong>\u00bbFaites votre jeu\u00ab f\u00fchlt sich \u00fcbergangen<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem Umzug setzt sich der \u00bbArbeitskreis Geschichte\u00ab mit der Historie des alten Gem\u00e4uers auseinander. Bereits im August 2009 wurde eine Dauerausstellung er\u00f6ffnet, deren bisheriger Schwerpunkt die Nutzung des Baus durch die Gestapo w\u00e4hrend der Zeit des Nationalsozialismus ist. Erg\u00e4nzt wird die Ausstellung seit kurzem durch die Website www.klapperfeld.de. <\/p>\n<p>Auch hier wird deutlich, dass die Projektgruppe das \u00bbKlapperfeld\u00ab mittlerweile als langfristige Aufgabe angenommen hat. Umso erstaunter ist man nun \u00fcber die Pl\u00e4ne der Stadt. \u00bbWir sind sehr verwundert dar\u00fcber, dass es bisher von Seiten der Stadt wohl niemand f\u00fcr n\u00f6tig gehalten hat, uns \u00fcber diese neueren Pl\u00e4ne in Kenntnis zu setzen\u00ab, erl\u00e4rt Imke Kurz, Vertreterin der Initiative.<\/p>\n<p><strong>\u00bbWollen die Abrisspl\u00e4ne nicht hinnehmen\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Auch Maja Koster, Vertreterin des Arbeitskreises Geschichte, kann die Entscheidung der Stadt nicht nachvollziehen. \u00bbNachdem wir damit begonnen haben, die Geschichte des Geb\u00e4udes zu rekonstruieren, plant die Stadt den Abriss dieses geschichtstr\u00e4chtigen Ortes.\u00ab Die Initiative will sich daf\u00fcr einsetzen, dass dieser Teil der Frankfurter Geschichte erhalten bleibt und k\u00fcndigte ah, die Abrisspl\u00e4ne keinesfalls hinnehmen zu wollen.<\/p>\n<p><strong><u>Mehr zum Thema<\/u><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.klapperfeld.de\/de\/ausstellung.html\" target=\"_blank\">Die Dauerausstellung zur Geschichte des \u00bbKlapperfelds\u00ab<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Rettet das \u00bbKlapperfeld\u00ab<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/kultur\/index.jsp?rubrik=5986&#038;key=standard_document_38919521\" target=\"_blank\"><strong>Hessischer Rundfunk, 31.03.2010<\/strong><\/a><\/p>\n<p>[&#8230;]<br \/>\n<br \/>\n<em>W\u00e4hrend der \u00bbNacht der Museen\u00ab war das Klapperfeld in der Vergangenheit schon Hort f\u00fcr Kultur. (Bild: \u00a9 picture-alliance\/dpa)<\/em><\/p>\n<p><strong>Erst wollte die Frankfurter K\u00fcnstlergruppe \u00bbFaites votre jeu\u00ab nicht in das ehemalige Polizeigef\u00e4ngnis in der Klapperfeldstra\u00dfe einziehen, doch dann hat sie mit viel Initiative eine St\u00e4tte der Erinnerung geschaffen. Jetzt droht dem Kulturzentrum neues Ungemach.<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Frankfurt plant den Abriss des ehemaligen Polizeigef\u00e4ngnisses \u00bbKlapperfeld\u00ab. Das \u00bbInnenstadtkonzept\u00ab, das vom Stadtplanungsamt vorgestellt wurde, l\u00e4sst keinen Raum f\u00fcr Zweifel. Dort hei\u00dft es: \u00bbDas Untersuchungsgef\u00e4ngnis soll abgebrochen werden und durch einen Neubau ersetzt werden.\u00ab Auf dem Grundst\u00fcck soll ein B\u00fcro- und Gesch\u00e4ftshaus entstehen. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Initiative \u00bbFaites votre jeu\u00ab w\u00fcrde das bedeuten, dass sie schon wieder einmal ein Feld r\u00e4umen muss und zwar eines, das sie gerade in m\u00fchevoller Kleinarbeit bestellt hat. Erst im April 2009 musste die Gruppe das bis dahin genutzte ehemalige Jugendzentrum in Bockenheim verlassen. Zun\u00e4chst hatten die K\u00fcnstler wenig Ambitionen, sich ins ehemalige Gef\u00e4ngnis abschieben zu lassen, doch mittlerweile hat der Arbeitskreis sich dem Geb\u00e4ude nicht nur angen\u00e4hert, sondern es mit neuem Leben erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[487,12,5,1],"tags":[679],"class_list":["post-16629","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rhizom","category-signs","category-spectacle","category-syndicated","tag-frankfurt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16629"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16629\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16714,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16629\/revisions\/16714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}