{"id":21051,"date":"2011-02-07T17:16:45","date_gmt":"2011-02-07T16:16:45","guid":{"rendered":"http:\/\/faitesvotrejeu.blogsport.de\/2011\/02\/07\/pressemitteilung-07-02-2011-erfolgreiche-eroeffnung-der-ausstellung-residenzpflicht-invisible-borders-begleitprogramm-hat-begonnen\/"},"modified":"2011-02-09T00:44:27","modified_gmt":"2011-02-08T23:44:27","slug":"pressemitteilung-07022011-%c2%ad%e2%80%93-erfolgreiche-eroffnung-der-ausstellung-%c2%bbresidenzpflicht-%e2%80%93-invisible-borders%c2%ab-begleitprogramm-hat-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2011\/02\/pressemitteilung-07022011-%c2%ad%e2%80%93-erfolgreiche-eroffnung-der-ausstellung-%c2%bbresidenzpflicht-%e2%80%93-invisible-borders%c2%ab-begleitprogramm-hat-begonnen\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung 07.02.2011 \u00ad\u2013 Erfolgreiche Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u00bbResidenzpflicht \u2013 Invisible Borders\u00ab \/ Begleitprogramm hat begonnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Samstag, dem 5. Februar 2010 er\u00f6ffneten \u00bbFaites votre jeu!\u00ab und die Gruppe \u00bbNo Border Ffm\u00ab im Klapperfeld in Frankfurt am Main die Wanderausstellung \u00bbResidenzpflicht \u2013 Invisible Borders\u00ab. Die Ausstellung widmet sich auf anschauliche Weise der restriktiven deutschen Asylpolitik. Vor allem die Auswirkungen der im Hinblick auf Bewegungsfreiheit und Menschenw\u00fcrde h\u00f6chst fragw\u00fcrdigen Residenzpflicht werden hier nachvollziehbar. Die Ausstellung wird bis zum 24. Februar zu sehen sein.<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber 80 Besucher_innen verschafften sich in einer begehbaren Installation aus Infow\u00e4nden, Architekturmodellen, Audio- und Video\u00adfeatures einen Eindruck vom beklemmenden Alltag von Fl\u00fcchtlingen in Deutschland. Die Ausstellung beschreibt die abstrakten Techniken zur \u00dcberwachung von Raum und Bewegung, wie etwa der Beschr\u00e4nkung des Aufenthalts f\u00fcr Menschen im Asylverfahren oder mit Duldung auf den jeweiligen Landkreis oder das Bundesland \u2013 die sogenannte Residenzpflicht. Ausf\u00fchrlich kommen auch die Betroffenen selbst zu Wort. Sie berichten, was es bedeutet, der deutschen \u00bbAusl\u00e4nderpolitik\u00ab ausgesetzt zu sein, aber auch wo im Alltag Widerstand geleistet werden kann und muss. Dieser doppelte Zugang erm\u00f6glicht es auch Menschen, die nicht selbst von der Residenzpflicht betroffen sind, deren Auswirkungen nachzuvollziehen und das Ausma\u00df der Ausgrenzung zu begreifen. W\u00e4hrend der \u00d6ffnungs\u00adzeiten der Wanderausstellung, die in den Ausstellungsr\u00e4umen im ersten Stock zu sehen ist, ist auch der unver\u00e4ndert erhaltene zweite Stock erstmals ge\u00f6ffnet. Da dass Klapperfeld ab den 1980er Jahren bis zur Schlie\u00dfung 2003 auch zur Inhaftierung von Abschiebeh\u00e4ftlingen genutzt wurde, k\u00f6nnen sich die Besucher_innen dort ein Bild von den Bedingungen der Abschiebehaft machen.<\/p>\n<p>Eine Besucherin sagte anl\u00e4sslich der Er\u00f6ffnung: \u00bbDie deutsche Asylpraxis dient in erster Linie dazu, die Asylsuchenden systematisch aus der Deutschen Mehrheitsgesellschaft auszuschlie\u00dfen. Die Ausstellung und die Zellen des auch als Abschiebeknast genutzten ehemaligen Gef\u00e4ngnisses machen auch f\u00fcr nicht Betroffene sichtbar, welchem System der Ausgrenzung und Stigmatisierung die Betroffenen ausgesetzt sind.\u00ab<\/p>\n<p>Auch am zweiten Ausstellungstag war das Interesse gro\u00df. Mehr als 50 besuchten am Sonntagnachmittag die Wanderausstellung. Am Sonntagabend begann au\u00dferdem das Begleitprogramm zur Wanderausstellung, das sich kritisch mit dem Themenkomplex \u203aAsylpolitik\u2039 besch\u00e4ftigt. Bei dieser ersten von insgesamt sechs Begleitveranstaltungen sprach Rex Osa, ein Aktivist von The Voice Refugee Forum, \u00fcber die Repression gegen Fl\u00fcchtlinge und Asylsuchende in der BRD und die Notwendigkeit von Widerstand bis zur Abschaffung von rassistischen Sondergesetzen wie der Residenzpflicht.<\/p>\n<p>Die weiteren Begleitveranstaltungen finden an den folgenden Terminen statt (weitere Infos: <strong><a href=\"http:\/\/www.klapperfeld.de\/invisibleborders\/\" target=\"_blank\">www.klapperfeld.de\/invisibleborders\/<\/a><\/strong>): <\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 9. Februar 2011,<br \/>\n19.30 Uhr \/\/ \u00bbDie Residenzpflicht \u2013 Innerdeutsche Grenzen im europ\u00e4ischen Kontext\u00ab<\/strong> Vortrag von <strong>Kasm Cesmedi<\/strong> zu Residenzpflicht und zur Abschiebung von Roma aus Deutschland in die Staaten des ehemaligen Jugoslawien. <\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 16. Februar 2011,<br \/>\n19.30 Uhr \/\/ \u00bbAsylsuchende auf der Weiterflucht in Europa \u2013 aktuelle Entwicklungen zur Dublin-II-Verordnung\u00ab<\/strong> Vortrag und Diskussion von und mit <strong>Maria Bethke<\/strong> und <strong>Dominik Bender<\/strong>. Beide sind hauptberuflich mit der Beratung von Fl\u00fcchtlingen befasst.<\/p>\n<p><strong>Samstag, 19. Februar 2011<br \/>\n20.00 Uhr \/\/ \u00bbReise ohne R\u00fcckkehr \u2013 Endstation Frankfurter Flughafen\u00ab<\/strong> Ein Film \u00fcber den sudanesischen Fl\u00fcchtling Aamir Ageeb, der 1999 an Bord einer Lufthansa Maschine abgeschoben werden sollte, sich wehrte,und dabei von BGS Beamten erstickt wurde. <strong>Der Regisseur G\u00fccl\u00fc Yaman wird bei der Vorf\u00fchrung anwesend sein.<\/strong> Infos zum Film auf: <strong><a href=\"http:\/\/www.journeyofnoreturn.com\" target=\"_blank\">www.journeyofnoreturn.com<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 23. Februar 2011,<br \/>\n20.00 Uhr \/\/ \u00bbResidenzpflicht und Bleiberecht aus Perspektive eines Betroffenen\u00ab Hassan Khateeb<\/strong>, aktiv bei Jugendliche ohne Grenzen (<strong><a href=\"http:\/\/www.jogspace.net\" target=\"_blank\">www.jogspace.net<\/a><\/strong>), berichtet \u00fcber den Irrsinn deutscher Bleiberechtsregelungen. Er und seine Familie waren 17 Jahre lang geduldet und permanent von Abschiebung bedroht, erst im Oktober 2010 haben sie Aufenthaltsrecht bekommen.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 24. Februar 2011,<br \/>\n20.00 Uhr \/\/ \u00bbDie europ\u00e4ische Grenzschutzagentur FRONTEX und die s\u00fcdlichen Au\u00dfengrenzen der EU\u00ab<\/strong> Vortrag von <strong>Sebastian Schaurer<\/strong> &amp; <strong>Fabian Wagner<\/strong>. In Kooperation mit dem Forschungsprojekt \u00bbStaatsprojekt Europa\u00ab (<strong><a href=\"http:\/\/www.staatsprojekt-europa.eu\" target=\"_blank\">www.staatsprojekt-europa.eu<\/a><\/strong>).<\/p>\n<p><strong><u>\u00bbResidenzpflicht \u2013 Invisible Borders\u00ab \u2013  5. Februar \u2013 24. Februar 2011<\/u><\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten:<\/strong> Di &amp; Do: 17 \u2013 20 Uhr; Mi: 10 \u2013 13 Uhr; Sa &amp; So: 15 \u2013 18 Uhr (Eintritt frei, Spenden erw\u00fcnscht!)<\/p>\n<p><strong><u>Anhang:<\/u><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/www.klapperfeld.de\/images\/stories\/wanderausstellungen\/invisibleborders\/20110207_Eroeffnung_IB.zip\" target=\"_blank\">Fotos der Ausstellungser\u00f6ffnung zur freien Verwendung<\/a><\/strong> (wenn Sie weiteres Bildmaterial ben\u00f6tigen, k\u00f6nnen Sie uns gerne kontaktieren)<\/p>\n<p><u><strong>Pressemitteilung als pdf: <a href=\"http:\/\/faitesvotrejeu.blogsport.de\/images\/Pressemitteilung_20110207.pdf\" target=\"_blank\">download<\/a> <\/strong><\/u><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Am Samstag, dem 5. Februar 2010 er\u00f6ffneten \u00bbFaites votre jeu!\u00ab und die Gruppe \u00bbNo Border Ffm\u00ab im Klapperfeld in Frankfurt am Main die Wanderausstellung \u00bbResidenzpflicht \u2013 Invisible Borders\u00ab. Die Ausstellung widmet sich auf anschauliche Weise der restriktiven deutschen Asylpolitik. Vor allem die Auswirkungen der im Hinblick auf Bewegungsfreiheit und Menschenw\u00fcrde h\u00f6chst fragw\u00fcrdigen Residenzpflicht werden hier nachvollziehbar. Die Ausstellung wird bis zum 24. Februar zu sehen sein.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[487,12,5,1],"tags":[704,706,1823,679],"class_list":["post-21051","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rhizom","category-signs","category-spectacle","category-syndicated","tag-borders","tag-culturacisme","tag-dates","tag-frankfurt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21051"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21051\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21064,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21051\/revisions\/21064"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}