{"id":28246,"date":"2011-03-09T18:20:50","date_gmt":"2011-03-09T17:20:50","guid":{"rendered":"http:\/\/alextext.wordpress.com\/?p=127"},"modified":"2011-03-09T18:20:50","modified_gmt":"2011-03-09T17:20:50","slug":"stimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2011\/03\/stimmung\/","title":{"rendered":"STIMMUNG!"},"content":{"rendered":"<p><!-- \t\t@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } -->STIMMUNG: Es lebe die Nachkriegszeit&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_133\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/alextext.files.wordpress.com\/2011\/03\/alex-071.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-133\" title=\"Alex 071\" src=\"http:\/\/alextext.files.wordpress.com\/2011\/03\/alex-071.jpg?w=300&#038;h=225\" alt=\"dt G\u00f6ttingen\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">dt G\u00f6ttingen<\/p>\n<\/div>\n<p>27.02.2010. \u00dcber Deutschland tobt Xynthia, ein gewaltiges Sturmtief: H\u00e4user werden abgedeckt, B\u00e4ume entwurzelt, Wanderer erschlagen. Es ist der Morgen nach  einer Auff\u00fchrung in M\u00fclheim a. d. Ruhr. Man hatte uns gewarnt, fr\u00fchzeitig oder gar nicht erst aufzubrechen. Wir schlugen die Warnungen in den Wind und &#8211; blieben stecken. Doch wir hatten Gl\u00fcck: Unser ICE blieb erst kurz vorm Frankfurter Flughafen liegen. Wir begaben uns rasch nach oben in die Abflughalle. Hinter den Fensterw\u00e4nden sahen wir Xynthia vorbei fegen: B\u00e4ume b\u00e4umen sich auf, Zettel, T\u00fcten, Zeitungen rasen durch die Luft. Wir wagen uns ins Freie, vor der Dreht\u00fcr jagt der Sturm Bl\u00e4tter am Boden im Kreis herum. Xynthia zerrt an uns, wir m\u00fcsssen uns dem Wind mit aller Kraft entgegen stemmen. Da klingelt mein Telefon: \u201eHallo, hier ist Lu&#8230;\u201c h\u00f6re ich eine vertraute Stimme aus der Ferne. \u201eWer ist da?\u201c schreie ich zur\u00fcck. \u201eLutz.\u201c Ich br\u00fclle zur\u00fcck: \u201eLutz! Ich bin im Sturm, Moment.\u201c Ich laufe im Winkel von 45 Grad \u00fcber den Boden geneigt auf ein Auto zu, die T\u00fcr wird mir fast aus der Hand gerissen und lasse mich ins Innere fallen: \u201eJetzt.\u201c Lutz: \u201eHast Du Dich in eine Telefonzelle gefl\u00fcchtet?\u201c &#8211; \u201e\u00c4hh, so \u00e4hnlich.\u201c &#8211; \u201eHabt ihr nicht Lust, bei uns die Wunderkinder zu machen.\u201c So fing&#8217;s an. Ich rufe ins Telefon, als sei ich immer noch im Sturm: \u201eWunderkinder?\u201c Da war doch was. \u201eGenau\u201c, sagt Lutz: \u201eMit Wolfgang Neuss &amp; Wolfgang M\u00fcller.\u201c Vor mir sitzt Wolfgang Nord, Nicola&#8217;s Vater vorm Steuer und man\u00f6vriert vorsichtig durch den Sturm \u2013 wir sind auf der Autobahn, alle fahren maximal 50. Wolfgang ist hochkonzentriert, doch jetzt nickt er heftig: \u201eToller Film! Bester Film \u00fcber diese Zeit!\u201c Welche Zeit? Diese \u201eSchwarzwei\u00df-Zeit\u201c, sagt er, die so genannte \u201eNachkriegszeit\u201c. Was soll das eigentlich hei\u00dfen \u2013 die \u201eso genannte\u201c, fragen wir uns. Leben wir denn heute nicht immer noch in dieser Zeit? Oder was ist das f\u00fcr eine Zeit heute? Schon wieder eine Vorkriegszeit? Mit genau dieser Frage beginnt der Film in einer Nachkriegszeit, die unmittelbare Vorkriegszeit ist: das Jahr 1913. Nur wussten es die meisten damals noch nicht. \u201eDas ist ja das Sch\u00f6ne am Frieden, dass man die Erinnerung an alte Kriege immer wieder aufw\u00e4rmen kann.\u201c hei\u00dft es am Anfang \u00fcber die Hundertjahrfeier der V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig. Wenige Monate sp\u00e4ter beginnt der Erste Weltkrieg und mit ihm jenes 20. Jahrhundert, von denen manche sagen, dass es au\u00dferordentlich kurz gewesen sei (Eric Hobsbawm z.B.). Das Kaiserreich zerbrach und was kam dann? Der Frieden? Die Republik? Na \u2013<\/p>\n<p><span style=\"color:#000000;\">STIMMUNG! Es lebe die Nachkriegszeit,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color:#000000;\">die ist fast so sch\u00f6n wie die Vorkriegszeit!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color:#000000;\">Es ist doch wahrscheinlich was dran an den Demokratien!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color:#000000;\">(Woll&#8217;n Se nich &#8216;ne kleine Prise Kokain?)<\/span><\/p>\n<p>singen Neuss &amp; M\u00fcller \u00fcber die &#8216;roaring 20&#8217;s in Deutschland, die die Depression der Niederlage verwandelten in eine \u00fcberdrehte Boom-Euphorie. Ein Schub befreiender Energien fuhr wie ein Sturm durchs Land: Befreiung der Sitten, der Frauen, der K\u00f6rper, der Liebe, der Kunst, der Politik, der Musik, der Jugend&#8230; Avantgarde-Kunst, Jazz, Drogen, Boh\u00e8me-Leben, Promiskuit\u00e4t, wildes Denken, radikale politische Bewegungen. Bis zum Ende des Jahrzehnts: 1929. Schwarzer Freitag, B\u00f6rsen-Crash. Krise. Der Aufstieg des Nationalsozialismus. Davon handelt der gr\u00f6\u00dfte Teil von <em>Wir Wunderkinder<\/em>. Wir sind restlos begeistert, sp\u00e4testens seit dem STIMMUNG-Song von Wolfgang &amp; Wolfgang instant fans. Songs wie aus einem Brecht-St\u00fcck! Aus jener legend\u00e4ren Zeit der zwanziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Wie anders war die Zeit, in der der Film gemacht wurde, jene f\u00fcnfziger Jahre! Eine graue Zeit, sagen die, die damals jung waren: \u201eSchwarzwei\u00df-Zeit\u201c. Das Gegenteil der bunten 20er. Die Farbe kam erst sp\u00e4ter, in den 60ern: Farbfilme, Fernsehen, Konzerte, Krawalle, Massenproteste. Woodstock. Hippies. Latsch-Demos. Studentenbewegung: Sit-Ins, Teach-Ins, Be-Ins: Love &amp; Peace. Sex, Drugs &amp; Rock&#8217;n&#8217;Roll: the new20&#8217;s, die Zeit der Jugend-, Sch\u00fcler- und Studenten-, Frauen-, Friedensbewegung, die Befreiung vom Mief der 50ern, der Adenauer-Republik, dem \u201eCDU-Staat\u201c (wie es damals hie\u00df). Das war das 20. Jahrhundert: zweimal Nachkriegszeit, im Abstand von 30 Jahren, dem Leben einer Generation. Es ist diese \u201eErlebnisgeneration\u201c, von der dieser Film handelt, die es heute kaum noch gibt, bzw. immer weniger, eine Handvoll Hundertj\u00e4hriger. Der Film ist jedoch nicht nur f\u00fcr sie gemacht worden, sondern f\u00fcr ihre Kinder, die wie sie damals Kinder waren w\u00e4hrend des Krieges: Kriegskinder. Wunderkinder. Kinder des  \u201eWirtschaftswunders\u201c. Unsre Eltern. Faszinierend, wie sich die Reaktionen auf den Film \u00e4hneln: \u201eKennen Sie den Film <em>Wir Wunderkinder<\/em>?\u201c STIMMUNG! Es ist doch wahrscheinlich was dran an diesem Film, denken wir uns, der \u00e4ltere Menschen sofort zum Singen bringt. Und was f\u00fcr Lieder. B\u00f6se Lieder: \u201eEs lebe die Nachkriegszeit, die ist fast so sch\u00f6n wie die Vorkriegszeit.\u201c Aber was hat das denn mit heute zu tun, fragt Henning Rischbieter, Gr\u00fcnder und ehemaligen Herausgeber von THEATER HEUTE. Es ist tief in der Nacht, ich bin auf einer Geburtstagsparty von Theaterleuten und habe ihm &#8211; nachdem er erz\u00e4hlt hatte, dass er nach dem Krieg in G\u00f6ttingen studiert hatte \u2013 unvorsichtigerweise verraten, dass wir WUNDERKINDER am dt G\u00f6ttingen inszenieren w\u00fcrde. \u201eTotal viel!\u201c sag ich. Er blickt sp\u00f6ttisch, ungl\u00e4ubig und unglaublich weise. Ich rudere mit den Armen: \u201eSTIMMUNG, die Nachkriegszeit&#8230;\u201c Er entschuldigt sich mit einem Murmeln und erhebt sich. Neben mir sitzt die Dramaturgin eines bekannten Berliner Theaters: \u201eSTIMMUNG, die Nachkriegszeit\u201c, versuche ich umst\u00e4ndlich zu erkl\u00e4ren, so ein Song&#8230; Die Frau ist aus dem Osten, Jahrgang 1957, sie nickt wissend. Kennt&#8217;se. Der Film lief ja auch in der DDR, hatte da Bombenkritiken bekommen (was war wahrscheinlich der Grund f\u00fcr die schlechten Kritiken in der westdeutschen Presse war), internationale Preise gewonnen, in den USA und der SU. Und es war der erste deutsche Film, der in Israel gezeigt wurde, wochenlang waren die Tel Aviver Kinos voll. Ein Jahrhundertfilm, ein Film \u00fcber das Jahrhundert: Ein Jahrhundert, \u00fcber das man sich nicht genug wundern kann. Staunen. Doch das Staunen dar\u00fcber, dass so etwas wie der deutsche Faschismus m\u00f6glich war, sei unphilosophisch, habe Benjamin zu Brecht gesagt, belehrt mich ein brasilianischer Freund. Als ich mit ihm von der Party nach Hause gehe regnet es in Str\u00f6men, es ist sehr dunkel, wir sind total durchn\u00e4sst, ich versuche die deutsche Geschichte zu erkl\u00e4ren. Zusammenfassend: \u201eVorkriegszeit, Nachkriegszeit, Vorkriegszeit, Nachkriegszeit.\u201c &#8211;  \u201eVorkriegszeit?\u201c &#8211; \u201eDas ist die Frage.\u201c Mein Freund versteht mich.<\/p>\n<div id=\"attachment_131\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/alextext.files.wordpress.com\/2011\/03\/herbst-2010-0501.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-131\" title=\"Herbst 2010 050\" src=\"http:\/\/alextext.files.wordpress.com\/2011\/03\/herbst-2010-0501.jpg?w=225&#038;h=300\" alt=\"Desertieren!\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Desertieren!<\/p>\n<\/div>\n<p>\u201eAber wir sind doch wieder im Krieg!\u201c schimpft ein andrer Freund, nachdem er unser letztes St\u00fcck gesehen hatte: <em>FatzerBraz<\/em>. Brechts St\u00fcck \u00fcber vier Deserteure aus dem Ersten Weltkrieg, die sich in M\u00fclheim a. d. Ruhr verstecken. Dort warten sie auf ein Wunder. Sie warten darauf, dass sich die Bev\u00f6lkerung erhebt gegen den Krieg, dass sie die Regierung st\u00fcrzt, den Kaiser verjagt und seine Gener\u00e4le, Junker, Adlige&#8230; Ein Sturm der Befreiung, der ausbleibt. Am Ende bringen sie sich gegenseitig um. Brechts bestes St\u00fcck, allerdings Fragment geblieben. Mein Freund schimpft, wie lasch ich den Text \u00fcber die Desertion gesprochen h\u00e4tte: \u201eAber wir sind doch wieder im Krieg! Das ist doch hochaktuell!\u201c Wir diskutieren, was Desertion heute hei\u00dfen k\u00f6nnte. Wie zur Antwort h\u00e4ngt an einer Litfa\u00dfs\u00e4ule ein Plakat, illegal geklebt \u00fcber die Werbefl\u00e4chen: \u201eDesertieren!\u201c steht dort vor einem verwackelten Video-Still von einem Toten vor einem Tanklastwagen. Afghanistan, Kunduz. Und: \u201eDeutschland ist im Krieg\u201c. Kann man alltagssprachlich so sagen, hat der ehemalig Verteidigungsminister gesagt. \u201eEhemalig\u201cseit gestern, 2.3.11. Guttenberg hei\u00dft zwar immer noch Freiherr zu, aber nicht l\u00e4nger Dr. Was hat <em>Germany&#8217;s last Superstar<\/em> denn damit zu tun, der \u201ecoole Baron\u201c (Ulf Poschardt)? Auch so ein sog. \u201eJunker\u201c, die damals des Kaisers Hof gebildet haben, dann des Hindenburgs Lobby und zu letzt des Hitlers Helfer, sagt mein Freund. Bis sie ganz zu guter letzt des Hitlers Attent\u00e4ter hatten werden wollen und am Strick (einer Klaviersaite) endeten, wo bis gestern, bzw. heute morgen Guttenberg residierte: am Bendlerblock. Sein Cousin Henckell von Donnersmarck hatte versucht, Tom Cruise zu helfen, dort 2007 eine Drehgenehmigung zu bekommen f\u00fcr <em>Operation Valkyre<\/em>, um sich am Originalschauplatz erschie\u00dfen zu lassen und zu rufen: \u201eEs lebe das Heilige Deutschland!\u201c Aber was hat <em>das<\/em> mit den Wunderkindern zu tun? Nun,  nach so einem Jahrhundert kann man sich nur wundern, dass man immer noch da ist \u2013 sagt Neuss im Trailer vom Film. Und da hat er doch recht: immer noch! <em>Gerade<\/em> als Nachgeborener kann man sich nicht genug dar\u00fcber wundern, dass man \u00fcberhaupt auf der Welt ist, bzw. dass unsere Eltern \u00fcberhaupt auf die Welt kommen konnten, damals. Und wie viele nicht auf die Welt kamen, nie auf die Welt w\u00fcrden kommen k\u00f6nnen, da ihre Eltern das niemals werden konnten: ihre Eltern. Die Wunderkinder, das sind wir selber, Kinder der Wunderkinder, Kindeskinder: \u201eKinder einer wunderlichen Zeit, die voller T\u00fcchtigkeit immer neue Wunder schaffen und sie stolz bewundern in ihrer Wunderwirklichkeit!\u201c Kinder von Mythen: WW (Wirtschaftswunder), WA (Wiederaufbau) &#8211; und eben auch WB (Wiederbewaffnung). Wir-sind-wieder-wer! Nur wer? Wehrpflichtige&#8230; In dieser Art spottete Neuss damals, doch damit ist jetzt Schluss: Wehrpflicht, B\u00fcrger in Uniform, Guttenberg-sei-Dank. Und einen WA haben wir auch hinter uns, der hie\u00df AUFBAU OST und ist so gut wie abgeschlossen, hei\u00dft es. Doch das Wunder, das die Ossis damals erleben sollten, war oft ein blaues. Das waren die 90er, <em>unsre<\/em> Nachkriegszeit: Nach-Kalte-Kriegszeit. Auch das l\u00e4ngst Geschichte heute. Aber was <em>hat <\/em>der Film denn nun mit heute zu tun? Ich verrate nur so viel: Exakt f\u00fcnfzig Jahre nachdem der Film gedreht wurde, endete die Zeit, die er besungen hat: die wunderbare Wirtschaftswunderzeit. 79 Jahre nach dem Schwarzen Freitag. Dass man seit einiger Zeit fl\u00fcstert, wir br\u00e4uchten dringend ein neues WW verr\u00e4t, dass sie nun wohl endg\u00fcltig vorbei ist. Oder uns unmittelbar bevorsteht: STIMMUNG!<\/p>\n<div id=\"attachment_132\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/alextext.files.wordpress.com\/2011\/03\/alex-0741.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-132\" title=\"Alex 074\" src=\"http:\/\/alextext.files.wordpress.com\/2011\/03\/alex-0741.jpg?w=225&#038;h=300\" alt=\"Stimmung!\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Stimmung!<\/p>\n<\/div>\n<p>  <a rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/feeds.wordpress.com\/1.0\/gocomments\/alextext.wordpress.com\/127\/\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" border=\"0\" src=\"http:\/\/feeds.wordpress.com\/1.0\/comments\/alextext.wordpress.com\/127\/\" \/><\/a> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" border=\"0\" src=\"http:\/\/pixel.wp.com\/b.gif?host=alextext.wordpress.com&#038;blog=14305490&#038;%23038;post=127&#038;%23038;subd=alextext&#038;%23038;ref=&#038;%23038;feed=1\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>STIMMUNG: Es lebe die Nachkriegszeit&hellip; 27.02.2010. &Uuml;ber Deutschland tobt Xynthia, ein gewaltiges Sturmtief: H&auml;user werden abgedeckt, B&auml;ume entwurzelt, Wanderer erschlagen. 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