{"id":60174,"date":"2022-01-16T08:13:54","date_gmt":"2022-01-16T07:13:54","guid":{"rendered":"http:\/\/emafrie.de\/?p=7444"},"modified":"2022-01-16T08:13:54","modified_gmt":"2022-01-16T07:13:54","slug":"raetselhaftes-geld-inflations-astrologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2022\/01\/raetselhaftes-geld-inflations-astrologie\/","title":{"rendered":"R\u00e4tselhaftes Geld: Inflations-Astrologie"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Renommierte Wirtschaftsexperten&#8220; r\u00fchren mal wieder im Kaffeesatz<\/strong><\/p>\n<p>Von <em>Minh Schredle|<\/em><\/p>\n<p><em>Zuerst erschienen in <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/563\/inflations-astrologie-7952.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/563\/inflations-astrologie-7952.html\" >KONTEXT:Wochenzeitung<\/a> Ausgabe 563 vom 12.01.202<\/em>2<\/p>\n<p>Am Monatsende ist das Konto leer und die Preise steigen: Was ist da los? Und wie soll das weitergehen? In dieser kniffligen Situation liefern die Inflationsprognosen der renommierten Wirtschaftsexperten \u00e4hnlich viel Erkenntnisgewinn wie das Horoskop der Woche.<\/p>\n<p>Am Anfang war das Wort? &#8222;Inflation entsteht, wenn Menschen anfangen, \u00fcber Inflation zu reden.&#8220; So erkl\u00e4rte sich Otmar Issing im vergangenen Dezember die dramatischen Preissteigerungen in einem Gastbeitrag f\u00fcr die &#8222;Wirtschaftswoche&#8220;. Und Issing ist nicht irgendwer \u2013 er war Wirtschaftsweiser, Chef\u00f6konom der Bundesbank und der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), dann International Advisor von Goldman Sachs und zeitgleich Pr\u00e4sident des angesehenen Center for Financial Studies in Frankfurt, das er bis heute leitet. Kurz gesagt: Der Mann wei\u00df, wie viel sich in der \u00d6konomie zur Kopfsache und Glaubensfrage erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Und worauf es jetzt ankommt. Issing: &#8222;Es kommt darauf an, dass die B\u00fcrger und die Finanzm\u00e4rkte nicht das Vertrauen in die Entschlossenheit der Zentralbanken verlieren, die Inflation (in der Regel bei etwa zwei Prozent) mittelfristig zu stabilisieren.&#8220;<\/p>\n<p>In eine \u00e4hnliche Kerbe schl\u00e4gt das Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) : Die &#8222;Gefahr droht von psychologischer Seite&#8220;, erkl\u00e4rt das DIW im Oktober 2021, n\u00e4mlich &#8222;von den Erwartungen, zu der auch gerade die alarmistische Berichterstattung beitr\u00e4gt&#8220;. Wenn alle davon ausgehen, dass die Preise weiter steigen, &#8222;werden die Menschen K\u00e4ufe vorziehen und h\u00f6here L\u00f6hne fordern&#8220;, so die Sorge, und &#8222;Unternehmen wiederum werden auf ihre Preise aufschlagen, wenn sie damit rechnen, h\u00f6here L\u00f6hne und h\u00f6here Erzeugerpreise zahlen zu m\u00fcssen.&#8220; Inflation, so lernen wir, ist also Kopfsache.<span id=\"more-7444\"><\/span><\/p>\n<p>Eine Strategie zur Krisenbew\u00e4ltigung l\u00e4sst sich mit diesen Handreichungen leicht auf die Beine stellen: Wenn am Monatsende keine Kohle mehr auf dem Konto ist und der durchschnittliche Warenkorb immer leerer wird, kommt bitte blo\u00df nicht auf die Idee, h\u00f6here L\u00f6hne zu fordern. Redet am besten nicht \u00fcber die Geldentwertung \u2013 das macht es nur schlimmer \u2013 und wenn es doch unbedingt sein muss, dann fl\u00fcstert wenigstens, damit es niemand mitbekommt. Aber immerhin, das Risiko, eine Katastrophe heraufbeschw\u00f6ren, scheint hierzulande relativ \u00fcberschaubar: Denn wenn die Skandale um Cum-Ex und Wirecard eines verdeutlicht haben, dann ja wohl, dass sich die deutsche \u00d6ffentlichkeit mit grauen Finanzthemen nicht hinter dem Ofen hervorlocken l\u00e4sst. Oder doch?<\/p>\n<p>&#8222;Inflation und Sex haben eines gemeinsam&#8220;, schreibt der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar in der Tageszeitung &#8222;Die Welt&#8220;. Denn: &#8222;Auf Titelseiten garantieren sie immer Aufmerksamkeit.&#8220; Oh Schreck! Die Inflation wird sich WIE EIN LAUFFEUER VERBREITEN!!! Aber Moment mal. Was schreibt Professor Straubhaar da noch? &#8222;Die Inflation ist tot.&#8220; Ver\u00f6ffentlicht wurde sein Abgesang auf die Inflationspanik im Dezember 2020 \u2013 womit auch ein kleiner Sch\u00f6nheitsfehler an Issings Theorie der herbeigeredeten Inflation deutlich wird: Sie l\u00e4sst offen, warum fr\u00fchere Nennungen des Begriffs in den vergangenen Jahrzehnten keine Preisexplosionen provozierten und warum es diesmal anders kam. Gibt es vielleicht Zeitfenster, die weniger gef\u00e4hrlich sind? Wom\u00f6glich eine g\u00fcnstige Mondphase? Oder eine besondere planetare Konstellation, die die Inflation in Schach h\u00e4lt?<\/p>\n<p><strong>Medien lieben diese Geisterbahn<\/strong><\/p>\n<p>Die Medien jedenfalls reden andauernd \u00fcber Inflation \u2013 sogar dann, wenn sie sich nirgends bemerkbar macht. Experte Straubhaar, VWL-Professor an der Universit\u00e4t Hamburg, zieht daher \u00fcber einen Artikel im britischen &#8222;Economist&#8220; her, der die Inflationsfrage im Dezember 2020 aufwirft \u2013 und letztendlich selbst verneint, dass ein Preisanstieg wahrscheinlich sei. Laut Straubhaar bleibe also &#8222;am Ende nichts anderes \u00fcbrig, als einzugestehen, dass erneut aufgekochte Inflationsaufregungen eher k\u00fcnstlich aufgebauscht als durch reale Tatsachen belegbar sind&#8220;.<\/p>\n<p>Auch Peter Bofinger hatte um diese Zeit einen Verdacht. &#8222;Ich glaube, es ist eine Inflationsphobie, die in Deutschland da ist, die auch durch die Medien gesch\u00fcrt wird&#8220;, so der ehemalige Wirtschaftsweise. &#8222;Die Medien lieben es, diese Geisterbahnen aufzubauen.&#8220; In der FAZ schreibt Wirtschaftsjournalist Rainer Hank nun r\u00fcckblickend: &#8222;Inflation, so die Vermutung damals, bleibe ein Ausrei\u00dfer der Weltwirtschaftsgeschichte \u2013 begrenzt auf das kurze 20. Jahrhundert.&#8220;<\/p>\n<p>Als die Inflation dann unerwartet auferstand, um auch im 21. Jahrhundert zu w\u00fcten, waren Teile des Expertentums geneigt, sie nur m\u00f6glichst schnell wieder aus der Welt zu reden. Die Preisanstiege seien &#8222;vor\u00fcbergehend und kein Zeichen f\u00fcr einen dauerhaften Zustand&#8220;, beurteilte der heutige Chef\u00f6konom der EZB, Philip Lane, die Tendenzen im vergangenen Oktober. &#8222;Der H\u00f6hepunkt der Geldentwertung liegt wahrscheinlich schon hinter uns&#8220;, war Ende November in der taz zu lesen. &#8222;Der Wert von 5,3 Prozent im Dezember war aus meiner Sicht der H\u00f6hepunkt&#8220;, sagte ebenda Friedrich Heinemann vom Mannheimer Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) ein paar Wochen sp\u00e4ter. &#8222;Unsere Inflation ist hartn\u00e4ckiger und nicht so vor\u00fcbergehend, wie wir erwartet hatten&#8220;, r\u00e4umte im Dezember dann Luis de Guindos, Vizechef der EZB, ein. Und zum Jahresbeginn stellt eine dpa-Meldung fest: &#8222;Die Inflation ist 2021 auf den h\u00f6chsten Stand seit fast 30 Jahren geklettert und eine rasche Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wir ahnten es: Am meisten leiden die Reichen<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend also die Anspannung greifbar ist, eskalierende Energiekosten und Lebensmittelpreise die Finanzierung von Grundbed\u00fcrfnissen zur Herausforderung machen k\u00f6nnen, hat das Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (ifo) herausgefunden, dass es eine Bev\u00f6lkerungsgruppe gibt, die unter diesen Tendenzen besonders stark leidet: Es sind die Reichen. Demnach w\u00fcrden &#8222;die \u00e4rmsten Haushalte derzeit 19 Euro und die reichsten 111 Euro mehr pro Monat f\u00fcr ihren jeweiligen Warenkorb&#8220; ausgeben. Wie sich das errechnen l\u00e4sst? Indem man &#8222;unterstellt, dass die Haushalte ihr Konsumverhalten nicht an die Preis\u00e4nderungen anpassen&#8220;, also genau so viele Waren kaufen, als ob es keine Teuerung g\u00e4be.<\/p>\n<p>Dass diese Annahme nicht allzu plausibel erscheint, ist den Forschenden selbst aufgefallen. &#8222;Vor allem \u00e4rmere Haushalte, deren Einkommen nur geringe Spielr\u00e4ume er\u00f6ffnen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten durch eine Anpassung des Sparverhaltens zu kompensieren, d\u00fcrften mit einer Verringerung der Menge an nachgefragten Waren und Dienstleistungen reagieren&#8220;, hei\u00dft es in ihrer Untersuchung \u2013 also muss der G\u00fcrtel enger geschnallt werden, wenn sich die 19 Euro mehr im Monat nicht auftreiben lassen. Bewusst von absurden Pr\u00e4missen auszugehen, h\u00e4lt das ifo-Expertengespann Sascha M\u00f6hrle und Timo Wollmersh\u00e4user allerdings nicht davon ab, ihre Berechnungen f\u00fcr einen wertvollen Erkenntnisgewinn zu halten. Also erscheint am 16. November 2021 die Pressemitteilung &#8222;Inflation trifft aktuell Reiche st\u00e4rker als Arme&#8220; \u2013 und die Botschaft findet flugs Verbreitung (wenn auch nicht \u00fcberall unwidersprochen).<\/p>\n<p>Wollmersh\u00e4user ist beim ifo \u00fcbrigens auch Leiter der Konjunktur-Prognosen, die konsequent mit eigentlich jeder Vorhersage, an die sie sich heranwagen, daneben liegen. Das liest sich dann so:<\/p>\n<p>22. September 2021: &#8222;Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose f\u00fcr 2021 um 0,8 Prozentpunkte gekappt und f\u00fcr 2022 um 0,8 Prozentpunkte erh\u00f6ht.&#8220;<\/p>\n<p>14. Dezember 2021: &#8222;Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose f\u00fcr 2022 um 1,4 Prozentpunkte gesenkt und f\u00fcr das Jahr 2023 um 1,4 Prozentpunkte angehoben.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Mackie Messer hat das Geld entwertet!<\/strong><\/p>\n<p>In einem Diskussionsband, den das Institut vergangenen September zur Inflation ver\u00f6ffentlicht hat, bem\u00fcht der Volkswirt Thomas Mayer die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, denn die im Dunkeln sieht man nicht. Und im Dunkeln stehe gerade &#8222;die ungez\u00fcgelte Geldvermehrung durch die gewaltigen Anleihek\u00e4ufe der Notenbanken&#8220; \u2013 das muss! zu Inflation f\u00fchren, wei\u00df Mayer, weil er seinen Milton Friedman gelesen hat (der diese Theorie schon vor rund 60 Jahren vertreten hat). Und Mayer wagt sich seinerseits an eine Prognose: &#8222;Am Ende bleibt der B\u00fcrger, der auf die ihm versprochene Geldwertstabilit\u00e4t vertraut hat, im Regen stehen. Bei Brecht h\u00f6rt sich das dann so an:<\/p>\n<p><em>Und Schmul Meier bleibt verschwunden \/<br \/>Und so mancher reiche Mann \/<br \/>Und sein Geld hat Mackie Messer \/<br \/>Dem man nichts beweisen kann.<\/em><\/p>\n<\/p>\n<p>Absurd? Nein, bewundernswert: Wo sich f\u00fchrende Fachleute mit einer Prognose nach der anderen blamieren, wo viele das Problem der Inflation nicht kommen sahen oder gar nicht f\u00fcr m\u00f6glich hielten und es, als es da war, verfr\u00fcht f\u00fcr beendet erkl\u00e4rten, wo hochangesehene Professoren mit Inflationsastrologie aufwarten und die Teuerungen als eine Art psychosomatisches Ph\u00e4nomen auslegen, dass sich die Gesellschaft durch Selbstsuggestion hartn\u00e4ckig einredet, kurzum: Wo die ganze Welt der etablierten \u00d6konomie fulminant im Nebel herumstochert \u2013 da geb\u00fchrt als originellstem aller Einf\u00e4lle jener Position ein ganz besonderer Respekt, die Mackie Messer f\u00fcr die Geldentwertung verantwortlich macht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eRenommierte Wirtschaftsexperten\u201c r\u00fchren mal wieder im Kaffeesatz Von Minh Schredle| Zuerst erschienen in KONTEXT:Wochenzeitung Ausgabe 563 vom 12.01.2022 Am Monatsende ist das Konto leer und die Preise steigen: Was ist da los? Und wie soll das weitergehen? In dieser kniffligen \u2026 <a href=\"http:\/\/emafrie.de\/raetselhaftes-geld-inflations-astrologie\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":928,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2521,1099,2527,2659,1819],"class_list":["post-60174","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-syndicated","tag-kapital-und-krise","tag-kapitalismus","tag-krise","tag-minh-schredle","tag-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/928"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60174"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60174\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60175,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60174\/revisions\/60175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}