{"id":62891,"date":"2023-07-01T15:37:40","date_gmt":"2023-07-01T14:37:40","guid":{"rendered":"http:\/\/emafrie.de\/?p=8606"},"modified":"2023-07-01T15:37:40","modified_gmt":"2023-07-01T14:37:40","slug":"technologieoffenheit-als-treppenwitz-der-drohende-einbruch-deutscher-autoexporte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2023\/07\/technologieoffenheit-als-treppenwitz-der-drohende-einbruch-deutscher-autoexporte\/","title":{"rendered":"Technologieoffenheit als Treppenwitz. Der drohende Einbruch deutscher Autoexporte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das selbstfahrende Auto d\u00fcrfte noch lange auf sich warten lassen. Au\u00dferdem haben deutsche Autobauer den Umstieg auf Elektroantriebe verschlafen<\/strong><\/p>\n<p><em>von Minh Schredle<\/em><\/p>\n<p>(Zuerst gek\u00fcrzt und unter einem anderen Titel in der <a href=\"https:\/\/jungle.world\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/jungle.world\/\">Jungl<\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/jungle.world\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/jungle.world\/\" >e<\/a><a href=\"https:\/\/jungle.world\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/jungle.world\/\"> World<\/a> 2023\/23 vom 8. Juni 2023 erschienen.)<\/p>\n<p>Wie eine Stra\u00dfenbahn ohne Gleise oder ein Bus, den man sich mit niemandem teilen muss, so soll automatisiertes Fahren funktionieren. \u201eSchon seit Jahren sind die Ingenieure fast aller Autohersteller mit Systemen zum automatisierten und hochautomatisierten Fahren unterwegs\u201c, informierte j\u00fcngst der ADAC, der enorme Potenziale in dieser Technologie sieht. Einschr\u00e4nkungen ergeben sich allerdings bei der Umsetzung, denn \u201eder ambitionierte Zeitplan\u201c zur Markteinf\u00fchrung habe sich \u201eimmer wieder verschoben\u201c. An knausrigen Geldgebern liegt es eher nicht: Nach Angaben von McKinsey haben Fahrzeugproduzenten und Risikokapitalgeber zwischen 2010 und 2020 mehr als 100 Milliarden Dollar in selbstfahrende Systeme investiert. Doch weltweit bleiben die Erfolge hinter den Erwartungen zur\u00fcck. In Deutschland scheint der Optimismus ohnehin \u00fcberschaubar. Nur \u201e21 Prozent der Bundesb\u00fcrgerinnen und Bundesb\u00fcrger glauben, dass klassische deutsche Hersteller den Wettbewerb um das autonome Fahren f\u00fcr sich entscheiden werden\u201c, ergab eine repr\u00e4sentative Befragung im Auftrag des Marktforschungsunternehmens Bitkom Ende 2022. Hingegen waren 43 Prozent \u00fcberzeugt, \u201edass neue Automobilhersteller wie Tesla letztlich an der Spitze stehen\u201c. Allerdings l\u00e4uft es auch beim vermeintlichen Branchenprimus alles andere als rund. <\/p>\n<p><span id=\"more-8606\"><\/span><\/p>\n<p>Noch im Juni 2022 hatte Tesla-Chef Elon Musk gesagt, dass die Entwicklung eines funktionierenden Autopiloten dar\u00fcber entscheiden werde, \u201eob Tesla viel Geld wert ist oder praktisch null\u201c. Zwischenzeitlich hat das Unternehmen mehr als die H\u00e4lfte seines B\u00f6rsenwerts eingeb\u00fc\u00dft \u2013 und das noch bevor das <em>Handelsblatt<\/em> Ende Mai aus den Tesla-Files zitierte. Diese internen Dokumente, die der Redaktion zugespielt wurden, deuteten darauf hin, dass Teslas Probleme mit dem Autopiloten noch gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnten als bislang angenommen. Die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbeh\u00f6rde NHTSA hat zwischen Juli 2021 und Mai 2022 273 Unf\u00e4lle mit Tesla-Modellen gez\u00e4hlt, an denen aktivierte Fahrassistenzsysteme beteiligt waren. Allerdings handelt es sich bei dieser Technik erst um eine vergleichsweise simple Vorstufe des autonomen Fahrens. Die technische Assistenz soll n\u00e4mlich nur simple Aufgaben wie das Spurhalten auf einer Autobahn \u00fcbernehmen und den Fahrer alarmieren, wenn sie \u00fcberfordert ist.<\/p>\n<p>Als erster Hersteller weltweit hat im vergangenen Jahr Mercedes eine sogenannte Level-3-Zulassung in den USA erhalten. Weil der Autohersteller f\u00fcr die Unf\u00e4lle haftet, die durch Anwendung seiner Technik entsteht, sind die Nutzungsbedingungen aktuell eng definiert. Der Drive Pilot, so Mercedes\u2019 Eigenbezeichnung, funktioniert nur bis zu einer H\u00f6chstgeschwindigkeit von 64 km\/h, arbeitet ausschlie\u00dflich auf Autobahnen, kann keine Spurwechsel t\u00e4tigen, darf nur bei Tageslicht und nur bei Temperaturen \u00fcber drei Grad verwendet werden, au\u00dferdem nicht in Tunneln oder auf Baustellen. Ein System, das auch bei Schneeregen in einer un\u00fcbersichtlichen Gro\u00dfstadt funktioniert, w\u00e4re derzeit reine Zukunftsmusik ohne belastbaren Zeitplan.<\/p>\n<p>Die deutsche Autoindustrie konnte zwar mit der Erstzulassung in den USA einen Achtungserfolg erzielen, doch wom\u00f6glich w\u00e4re es geschickter gewesen, mehr in zukunftsf\u00e4hige Antriebstechnologien zu investieren. So m\u00fcssen Mercedes, Volkswagen, BMW und Co. um ihre Stellung am Weltmarkt bangen, da sich das viel zu lange Festhalten am Verbrennungsmotor zu r\u00e4chen beginnt. \u201eDie Zukunft der Mobilit\u00e4t ist gr\u00fcn\u201c, sagte Dieter Zetsche zwar bereits 2008 als Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und meinte seinerzeit, die deutsche Industrie habe \u201ealle Voraussetzungen, um auf den Weg dorthin eine F\u00fchrungsrolle zu \u00fcbernehmen\u201c. Doch als der Stuttgarter Autobauer neun Jahre sp\u00e4ter im Mai 2017 sein Zukunftsmodell f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t pr\u00e4sentieren wollte, geriet die Inszenierung zur Groteske. Der batteriebetriebene SUV aus der Generation EQ musste in einem LKW angekarrt und anschlie\u00dfend von einigen muskul\u00f6sen Herren an die vorgesehene Stelle vor dem Stuttgarter Schloss geschoben werden, weil der <em>Prototyp f\u00fcr die Zukunft<\/em> noch nicht fahrt\u00fcchtig war. Zu diesem Zeitpunkt rollten serienm\u00e4\u00dfige Tesla-Modelle bereits seit fast einem Jahrzehnt \u00fcber die Stra\u00dfen. Schon damals war absehbar, dass der Elektromotor den Verbrenner verdr\u00e4ngen wird. Bis der erste fahrt\u00fcchtige Elektro-Daimler verkauft werden konnte, vergingen weitere zwei Jahre.<\/p>\n<p>Es ist kein Alleinstellungsmerkmal unter den gro\u00dfen deutschen Herstellern, den Trends der Gegenwart meilenweit hinterherzuhinken und sich dennoch f\u00fcr die Weltspitze zu halten. \u201eWo sehen Sie die Konkurrenz auf Augenh\u00f6he?\u201c fragte eine BMW-Sprecherin zur\u00fcck, als sie im April vom Portal <em>Table Media<\/em> auf die technischen Fortschritte chinesischer Produzenten angesprochen wurde. Etwa zur selben Zeit fand die alle zwei Jahre abgehaltene chinesische Branchenleitmesse Auto Shanghai statt, auf der deutlich wurde, wie weit Daimler, Porsche, BMW und Volkswagen von einer Vorreiterrolle entfernt sind. So pr\u00e4sentierte etwa der chinesische Hersteller BYD einen elektrischen Kleinwagen, der f\u00fcr umgerechnet 8300 Euro auf den Markt kommen soll \u2013 ein Preissegment, in dem es bislang keine Konkurrenzprodukte aus Deutschland gibt. \u201eVon E-Autos f\u00fcr die Massen kann Europa bislang nur tr\u00e4umen\u201c, berichtete der <em>Spiegel<\/em> diesen April und stellte konsterniert fest: \u201eDas billigste Elektroauto in Deutschland kostet 22.750 Euro, hat 230 Kilometer Reichweite und sieht aus wie ein postkommunistisches Relikt aus den fr\u00fchen 1990ern.\u201c<\/p>\n<p>Deutsche Hersteller exportierten im vergangenen Jahr noch Fahrzeuge im Wert von 24 Milliarden Euro nach China. Doch so d\u00fcrfte es nicht mehr lange weitergehen. Im ersten Quartal 2023 wurde VW erstmals seit den achtziger Jahren als Marktf\u00fchrer in China \u00fcberholt \u2013 von BYD, das erst 2003 in den Fahrzeugbau einstieg, urspr\u00fcnglich auf die Herstellung von Batterien spezialisiert war und seine Absatzzahlen innerhalb der vergangenen zw\u00f6lf Monate um 69 Prozent steigern konnte. Im Zukunftssegment Elektromobilit\u00e4t liegt der gemeinsame Marktanteil von VW, BMW und Mercedes in China bei weniger als f\u00fcnf Prozent. Das erfolgreichste E-Auto von VW landete mit 7951 Verk\u00e4ufen nur auf Rang 147 unter den Neuwagen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen k\u00fcndigte der Vorstandsvorsitzende von Ford, Jim Farley, im Mai an, sich auf dem chinesischen Markt st\u00e4rker auf lukrative Nischen mit gro\u00dfen Margen zu konzentrieren. Bei der Elektromobilit\u00e4t h\u00e4lt er sein Unternehmen offenbar nicht f\u00fcr konkurrenzf\u00e4hig: So habe Farley, wie die <em>Financial Times<\/em> berichtete, j\u00fcngst gewarnt, dass sich in diesem Segment keine westlichen oder japanischen Autobauer durchsetzen w\u00fcrden, sondern die neuen, einheimischen Anbieter aus China. Peugeot, Citro\u00ebn und weitere internationale Anbieter sehen das der <em>Financial Times<\/em> zufolge \u00e4hnlich. Doch die deutschen Hersteller k\u00f6nnen oder wollen es sich nicht leisten, auf diesem Markt k\u00fcrzer zu treten \u2013 Ola K\u00e4llenius, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Mercedes Benz, sagte gegen\u00fcber der <em>Welt<\/em>: \u201eSich in China zu begrenzen, w\u00fcrde uns schw\u00e4cher machen. Das kann nicht die Strategie sein.\u201c Immerhin verkauft das Unternehmen ein Drittel seiner Fahrzeuge in die Volksrepublik. Im Fall von Audi sind es sogar 41,6 Prozent. Und Hildegard M\u00fcller, Pr\u00e4sidentin des Verbands der Automobilindustrie, betonte, dass 70 Prozent der Arbeitspl\u00e4tze in der deutschen Autobranche vom Exportgesch\u00e4ft abhingen und China dabei der mit gro\u00dfem Abstand wichtigste Markt sei. Zudem k\u00f6nnen die deutschen Autofirmen nur hoffen, dass das autorit\u00e4re Regime, von dem man sich abh\u00e4ngig gemacht hat, keinen Angriffskrieg auf Taiwan startet. \u201eEin geopolitischer Konflikt mit der Volksrepublik w\u00fcrde die deutsche Autoindustrie ruinieren\u201c, mutma\u00dfte vor kurzem die <em>Autozeitung<\/em>. Doch vielleicht braucht es daf\u00fcr gar keinen Krieg. Denn nicht nur verlieren die deutschen Produzenten Marktanteile in China \u2013 sie verlieren auch hierzulande Marktanteile an chinesische Hersteller. \u201eChina-Autos \u00fcberrollen Europa\u201c, schlug j\u00fcngst die <em>Bild<\/em>-Zeitung Alarm, weil chinesische Hersteller ihren Marktanteil bei E-Autos innerhalb eines Jahres verdreifacht haben. Von den derzeit 90 in der Bundesrepublik angebotenen Elektroautomodellen w\u00fcrden bereits heute 19 ausschlie\u00dflich in China produziert.<\/p>\n<p>\u201eManchmal f\u00e4llt es schwer zu sagen, wo die deutsche Regierung endet und die Autoindustrie beginnt\u201c, schrieb die <em>New York Times<\/em> 2017. Mittlerweile ist fraglich, ob die zweifellos industriefreundlich gemeinte deutsche Politik der Branche wirklich einen Gefallen getan hat, als sie das Umsatteln von Verbrennungsmotoren auf elektrische Antriebe stetig hintertrieben hat. Weil die deutsche Autoindustrie beim Thema Umweltschutz nicht gen\u00fcgend Erfindergeist an den Tag lege, m\u00fcsse durch \u201eein klares Ultimatum\u201c der \u201enotwendige Innovationsdruck\u201c erzeugt werden, forderte schon 2007 Markus S\u00f6der, seinerzeit noch als CSU-Generalsekret\u00e4r. Seine Partei vertrat damals tats\u00e4chlich die Position, dass Verbrennungsmotoren in der Bundesrepublik ab dem Jahr 2020 verboten sein sollten, auch damit die deutsche Leitindustrie international konkurrenzf\u00e4hig bleibe. Da erscheint es als Treppenwitz, dass mit der FDP eine Partei, die Wirtschaftsn\u00e4he als ihre Kernkompetenz versteht, noch heute das Verbrenner-Aus nach Kr\u00e4ften sabotiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das selbstfahrende Auto d\u00fcrfte noch lange auf sich warten lassen. Au\u00dferdem haben deutsche Autobauer den Umstieg auf Elektroantriebe verschlafen von Minh Schredle (Zuerst gek\u00fcrzt und unter einem anderen Titel in der Jungle World 2023\/23 vom 8. Juni 2023 erschienen.) Wie \u2026 <a href=\"http:\/\/emafrie.de\/technologieoffenheit-als-treppenwitz-der-drohende-einbruch-deutscher-autoexporte\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":928,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2525,1615,2526,1099,2527,2659,2528,1819],"class_list":["post-62891","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-syndicated","tag-alternativen","tag-arbeit","tag-gewerkschaften","tag-kapitalismus","tag-krise","tag-minh-schredle","tag-oekologie","tag-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/928"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62891"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62891\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62892,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62891\/revisions\/62892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}