{"id":6299,"date":"2009-05-15T01:24:41","date_gmt":"2009-05-15T00:24:41","guid":{"rendered":"http:\/\/meta.copyriot.com\/?p=6299"},"modified":"2009-08-15T15:35:08","modified_gmt":"2009-08-15T14:35:08","slug":"kulturindustrie-und-stadtentwicklung-%e2%80%93-moderne-urbanitat-als-form-vermittelter-herrschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2009\/05\/kulturindustrie-und-stadtentwicklung-%e2%80%93-moderne-urbanitat-als-form-vermittelter-herrschaft\/","title":{"rendered":"Kulturindustrie und Stadtentwicklung \u2013 Moderne Urbanit\u00e4t als Form vermittelter Herrschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tagesseminar in Frankfurt\/Main<br \/>\nam Samstag, den 13. Juni 2009<br \/>\nClub Voltaire<br \/>\n(KL: Hochstra\u00dfe 5, 60313 Frankfurt\/Main)<\/strong><\/p>\n<p>Voranmeldung wird nicht ben\u00f6tigt, ist jedoch durchaus erw\u00fcnscht unter:<br \/>\n<a href=\"mailto:kulturindustrie-und-stadtentwicklung@gmx.de\">kulturindustrie-und-stadtentwicklung@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>Die Architektur von Geb\u00e4uden wie die Planung von Stadtteilen und \u00f6ffentlichen (bzw. semi\u00f6ffentlichen oder privaten) Pl\u00e4tzen und R\u00e4umen h\u00e4ngt nicht nur mit einer rationalen und\/oder pragmatischen Nutzung von verf\u00fcgbarer Fl\u00e4che zusammen. Sie reproduzieren und manifestieren zugleich gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse. Dies ist selbstverst\u00e4ndlich keine neue Feststellung.<br \/>\nGeb\u00e4ude- und Stadtplanung waren stets ein fester Bestandteil von Herrschaftsinszenierungen und Demonstrationen von Klassenverh\u00e4ltnissen. Daran hat sich mit einer vermeintlich offen zug\u00e4nglichen Stadtwelt im Laufe der Kultur-industrie nichts ge\u00e4ndert. Jedoch nimmt dieser Bereich von \u00d6ffentlichkeit unter den st\u00e4ndigen \u201eFortschritten\u201c kapitalistischer Produktionsweisen wie auch kulturindustrieller Weiterentwicklung st\u00e4ndig andere Dimensionen in Anspruch und erreicht somit neue Qualit\u00e4ten, deren Resultat und Prozess wir momentan auch in Frankfurt erfahren k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ist gerade an der modernen Stadtentwicklung abzulesen, wie die altb\u00fcrgerliche Trennung von arbeitsweltlicher, privater und freizeitlicher Lebensgestaltung dazu tendiert, aufgehoben zu werden. Reine Wohn- und Arbeitsviertel entstehen nicht mehr; eher scheint das Ziel eine Art \u201eorganische  Verschmelzung\u201c zu sein. Zudem erk\u00e4mpfen sich die St\u00e4dte im Zuge der Standortpolitik mit spektakul\u00e4ren Bauten und Vierteln ihre Konkurrenzf\u00e4higkeit zur\u00fcck, die sie mit der einstigen Standardisierung der St\u00e4dte durch die (meist  \u00e4hnlichen) Planungen von Shopping-Malls, und Einkaufsstra\u00dfen verloren haben. Einzigartigkeit unter Demonstration von Kapitalressourcen,  Konsumattraktivit\u00e4t, einem (m\u00f6glichen) hohen Lebensstandard und attraktive Arbeitsorte sind Teile der Planung. Als Beispiele k\u00f6nnen hier das PalaisQuartier  (vormals:FrankfurtHochVier bzw. Zeil-Projekt), das Deutschherrnufer oder  ganz allgemein die Gestaltung der \u201eSkyline\u201c von \u201eMainhattan\u201c angef\u00fchrt werden: Projekte, die die Klassenverh\u00e4ltnisse an- bzw. aussprechen und somit auch Herrschaftsverh\u00e4ltnisse und deren Ausbau sichtbar machen. Hieran zeigt sich u.a. der Zusammenhang von \u00c4sthetik und Herrschaft. \u00c4u\u00dfere Gestaltung von Fassaden oder die bestimmte Verwendung von Materialien und Bauweisen in Anlehnung an Retro-Stile versetzen den Betrachter in bestimmte Haltungen zu Geb\u00e4ude und Umwelt.<br \/>\nWas innerhalb der St\u00e4dteentwicklung- und -planung als Vorstellung fixiert wird, stimmt jedoch nicht immer mit dem \u00fcberein, wohin sie sich entwickeln nd wodurch \u00f6ffentliche R\u00e4ume, Pl\u00e4tze und Viertel sich definieren; sei  es real oder kulturindustriell vermittelt. Wird das Frankfurter Bahnhofsviertel in Spektakel-reportagen als Ort von Drogenkonsum\/-kriminalit\u00e4t und Prostitution dargestellt oder Sossenheim (wahlweise auch: R\u00f6delheim, Frankfurter Berg, Gallus usw.) als Vorstadtghetto pr\u00e4sentiert, ist dies zugleich die  Produktion gef\u00e4hrlicher Orte, die man meiden sollte. Hohe Polizeipr\u00e4senz und das  Aufr\u00fcsten \u00f6ffentlicher Pl\u00e4tze mit \u00dcberwachungskameras sollen dem Aufkommen von Hysterie entgegenwirken. Auch hierin liegt ein Aspekt von Herrschaftsproduktion:<br \/>\nGro\u00dfst\u00e4dte sind scheinbar keine sicheren Pl\u00e4tze; Gegenma\u00dfnahmen sind erforderlich; Schutz soll garantiert werden \u2013 zumindest in der Imagination. Realit\u00e4t wird kultur-industriell \u00fcberarbeitet und  verfremdet und reproduziert sich in einer bestimmten Haltung der Passanten wiederum getreu der medialen Schilderung \u2013 und wird dadurch erst zur Realit\u00e4t. Interessant ist unter dem Aspekt von Kulturindustrie und  Stadtentwicklung die kritische Auseinandersetzung mit Planung\/Gestaltung, vermeintlicher  Entwicklung (auch im autonomen Sinne) und Darstellung, da herrschende Ausgrenzung ebenso zum Ausdruck kommt wie die Symbolisierung von Herrschaft, die es nach wie vor noch gibt. Was symbolisieren neue Bauten im Stadtbild und wie verl\u00e4uft die Entwicklung von Stadtvierteln im Hinblick auf mediale Darstellung und beabsichtigter Planung? Was wird produziert und wie wirkt es sich auf die Entwicklung im Umgang mit der Stadt als Lebensort zur\u00fcck? Was sind Ein- und Ausschlussmechanismen? Wie funktionieren diese?<br \/>\nWerden diese in der Architektur ber\u00fccksichtigt? Gibt es eine reflexive  Architektur?<br \/>\nAll dies sind Fragen, denen wir uns in der Reihe \u201aKulturindustrie und Stadtentwicklung \u2013 Moderne Urbanit\u00e4t als Form vermittelter Herrschaft\u2019 n\u00e4hern wollen, um diese gemeinsam diskutieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Seminarplan<\/strong><\/p>\n<p>Beginn 12.00h<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfung und Einf\u00fchrung in die Veranstaltung.<br \/>\n12.30h<br \/>\nMartin Niederauer: Kulturindustrie und Stadtentwicklung<br \/>\nVortrag und Diskussion<br \/>\n14.30h<br \/>\nChristine Resch: Das Frankfurter Deutschherrnufer: eine Kulturindustrie-Studie<br \/>\n17.00h<br \/>\nJohanna Hoerning: Gro\u00df, gr\u00f6\u00dfer, mega \u2013 St\u00e4dte als Orte des Fortschritts und der Dekadenz<br \/>\n18.30h<br \/>\nAbschlussdiskussion<\/p>\n<p>Voraussichtliches Ende ca. 19.30h<\/p>\n<p>Zwischen den einzelnen Vortr\u00e4gen sind jeweils Pausen eingeplant.<br \/>\nF\u00fcr Verpflegung und Getr\u00e4nke ist gesorgt!!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Martin Niederauer: Kulturindustrie und Stadtentwicklung \u2013 Eine Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Theorie der Kulturindustrie, wie sie Theodor W. Adorno und Max Horkheimer vor allem in ihrer Dialektik der Aufkl\u00e4rung ausformulieren, zeigt in ihrem Kern auf, wie intellektuelle (beziehungsweise kulturelle)  Erzeugnisse unter den Imperativen kapitalistischer Warenproduktion verlaufen. Darin spiegelt die warenf\u00f6rmige Strukturierung kultureller Artefakte nicht nur die Br\u00fcche einer durch vorherrschende Produktionsweisen definierten Gesellschaft wieder. Ebenso wird darin auf die Vermittlung von Herrschaft durch die Kulturindustrie eingegangen. Die Einf\u00fchrung in die Theorie Horkheimers und Adornos zeigt auf, was Kulturindustrie ist, was diese mit Stadtentwicklung zu tun hat und wie  gesellschaftliche Entwicklungen anhand kultureller Artefakte reflexiv erschlossen werden k\u00f6nnen.<br \/>\nMartin Niederauer (Diplomsoziologe), studierte Soziologie in Trier und<br \/>\nFrankfurt am Main.<\/p>\n<p><strong>Christine Resch: Das Frankfurter Deutschherrnufer: eine Kulturindustrie-Studie<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten Beispiele im Kulturindustrie-Kapitel der Dialektik der Aufkl\u00e4rung (Horkheimer und Adorno 1944\/47) sind solche aus dem Bereich der Architektur. Architektur ist Kulturindustrie. Sie ist es als in Stein,  Stahl und Glas gebaute Herrschaft auf besonders realit\u00e4tsm\u00e4chtige Weise. Seit den 1940er Jahren hat sich jedoch ver\u00e4ndert, wie sich Kulturindustrie in  einzelnen Artefakten, so auch in Geb\u00e4uden manifestiert. Was Architektur in der \u201eWissens-\u201c und im Unterschied zur  \u201eIndustriegesellschaft\u201c auszeichnet, soll einleitend skizziert werden. Am Beispiel des Frankfurter Deutschherrnufers wird dann eine konkrete Interpretation vorgef\u00fchrt. Das Gesamtensemble, die Selbstdarstellungen der Architekten und  Immobilienmakler, die Architektur einzelner Geb\u00e4ude und die verschiedenen Erfahrungen der Nutzer werden einbezogen.<\/p>\n<p>Christine Resch, PD Dr.phil., studierte in Frankfurt\/M. Gesellschaftswissenschaften. Vertritt dort zur Zeit die Professur von Heinz Steinert am Arbeitsschwerpunkt &#8222;Devianz und Soziale Ausschlie\u00dfung&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Johanna Hoerning: Gro\u00df, gr\u00f6\u00dfer, mega \u2013 St\u00e4dte als Orte des Fortschritts und der Dekadenz<\/strong><\/p>\n<p>Wie (\u00fcber)lebt man im \u201eChaos\u201c, im \u201eMoloch\u201c, in der \u201eSteinw\u00fcste\u201c? Eine ambivalente Faszination, die von der als \u201eunmenschlich\u201c bewerteten  gebautenUmwelt in den gro\u00dfen St\u00e4dten ausgeht, ist ein durchg\u00e4ngiger  Topos in der Auseinandersetzung mit gro\u00dfen Agglomerationen. Den sog. Megast\u00e4dten wird heute Ambivalenz vor allem angesichts der Parallelit\u00e4t von R\u00fcckst\u00e4ndigkeit (etwa kulturell oder Produktions- und Lebensweisen betreffend) und  hochtechnologisierter Zukunftstauglichkeit attestiert. Die Ballungsr\u00e4ume versammeln demnach das \u201eGute\u201c und das \u201eSchlechte\u201c in einzigartiger Weise. Der Vortrag hinterfragt herrschende Vorstellungen \u00fcber die Besonderheiten sehr gro\u00dfer St\u00e4dte, wie sie medial, aber auch im Wissenschaftsdiskurs vermittelt werden. Sie bringen nicht nur normative Ansichten \u00fcber Stadtentwicklung auswestlicher Perspektive zum Aus-druck, sondern stellen auch wirkm\u00e4chtige Grundlagen politischer Handlungsmaxime dar.<\/p>\n<p>Johanna Hoerning (Diplomsoziologin), studierte Soziologie in Frankfurt am Main, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am \u201eInstitut f\u00fcr Soziologie und Sozialpolitik m. d. Schwerpunkt Regional-, Stadt- u. Gemeindeforschung\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Tagesseminar in Frankfurt\/Main<br \/>\nam Samstag, den 13. Juni 2009<br \/>\nClub Voltaire<br \/>\n(KL: Hochstra\u00dfe 5, 60313 Frankfurt\/Main)<\/strong><\/p>\n<p>Voranmeldung wird nicht ben\u00f6tigt, ist jedoch durchaus erw\u00fcnscht unter:<br \/>\n<a href=\"mailto:kulturindustrie-und-stadtentwicklung@gmx.de\">kulturindustrie-und-stadtentwicklung@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>Die Architektur von Geb\u00e4uden wie die Planung von Stadtteilen und \u00f6ffentlichen (bzw. semi\u00f6ffentlichen oder privaten) Pl\u00e4tzen und R\u00e4umen h\u00e4ngt nicht nur mit einer rationalen und\/oder pragmatischen Nutzung von verf\u00fcgbarer Fl\u00e4che zusammen. Sie reproduzieren und manifestieren zugleich gegenw\u00e4rtige gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse. Dies ist selbstverst\u00e4ndlich keine neue Feststellung.<br \/>\nGeb\u00e4ude- und Stadtplanung waren stets ein fester Bestandteil von Herrschaftsinszenierungen und Demonstrationen von Klassenverh\u00e4ltnissen. 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Was symbolisieren neue Bauten im Stadtbild und wie verl\u00e4uft die Entwicklung von Stadtvierteln im Hinblick auf mediale Darstellung und beabsichtigter Planung? Was wird produziert und wie wirkt es sich auf die Entwicklung im Umgang mit der Stadt als Lebensort zur\u00fcck? Was sind Ein- und Ausschlussmechanismen? Wie funktionieren diese?<br \/>\nWerden diese in der Architektur ber\u00fccksichtigt? Gibt es eine reflexive  Architektur?<br \/>\nAll dies sind Fragen, denen wir uns in der Reihe \u201aKulturindustrie und Stadtentwicklung \u2013 Moderne Urbanit\u00e4t als Form vermittelter Herrschaft\u2019 n\u00e4hern wollen, um diese gemeinsam diskutieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Seminarplan<\/strong><\/p>\n<p>Beginn 12.00h<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfung und Einf\u00fchrung in die Veranstaltung.<br \/>\n12.30h<br \/>\nMartin Niederauer: Kulturindustrie und Stadtentwicklung<br \/>\nVortrag und Diskussion<br \/>\n14.30h<br \/>\nChristine Resch: Das Frankfurter Deutschherrnufer: eine Kulturindustrie-Studie<br \/>\n17.00h<br \/>\nJohanna Hoerning: Gro\u00df, gr\u00f6\u00dfer, mega \u2013 St\u00e4dte als Orte des Fortschritts und der Dekadenz<br \/>\n18.30h<br \/>\nAbschlussdiskussion<\/p>\n<p>Voraussichtliches Ende ca. 19.30h<\/p>\n<p>Zwischen den einzelnen Vortr\u00e4gen sind jeweils Pausen eingeplant.<br \/>\nF\u00fcr Verpflegung und Getr\u00e4nke ist gesorgt!!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Martin Niederauer: Kulturindustrie und Stadtentwicklung \u2013 Eine Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Die Theorie der Kulturindustrie, wie sie Theodor W. Adorno und Max Horkheimer vor allem in ihrer Dialektik der Aufkl\u00e4rung ausformulieren, zeigt in ihrem Kern auf, wie intellektuelle (beziehungsweise kulturelle)  Erzeugnisse unter den Imperativen kapitalistischer Warenproduktion verlaufen. Darin spiegelt die warenf\u00f6rmige Strukturierung kultureller Artefakte nicht nur die Br\u00fcche einer durch vorherrschende Produktionsweisen definierten Gesellschaft wieder. Ebenso wird darin auf die Vermittlung von Herrschaft durch die Kulturindustrie eingegangen. Die Einf\u00fchrung in die Theorie Horkheimers und Adornos zeigt auf, was Kulturindustrie ist, was diese mit Stadtentwicklung zu tun hat und wie  gesellschaftliche Entwicklungen anhand kultureller Artefakte reflexiv erschlossen werden k\u00f6nnen.<br \/>\nMartin Niederauer (Diplomsoziologe), studierte Soziologie in Trier und<br \/>\nFrankfurt am Main.<\/p>\n<p><strong>Christine Resch: Das Frankfurter Deutschherrnufer: eine Kulturindustrie-Studie<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten Beispiele im Kulturindustrie-Kapitel der Dialektik der Aufkl\u00e4rung (Horkheimer und Adorno 1944\/47) sind solche aus dem Bereich der Architektur. Architektur ist Kulturindustrie. Sie ist es als in Stein,  Stahl und Glas gebaute Herrschaft auf besonders realit\u00e4tsm\u00e4chtige Weise. Seit den 1940er Jahren hat sich jedoch ver\u00e4ndert, wie sich Kulturindustrie in  einzelnen Artefakten, so auch in Geb\u00e4uden manifestiert. 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