{"id":65494,"date":"2024-08-04T12:49:55","date_gmt":"2024-08-04T11:49:55","guid":{"rendered":"https:\/\/emafrie.de\/?p=9716"},"modified":"2024-08-04T12:49:55","modified_gmt":"2024-08-04T11:49:55","slug":"angriff-der-drogenautomaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2024\/08\/angriff-der-drogenautomaten\/","title":{"rendered":"Angriff der Drogenautomaten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Reflexionen zu Mensch, Maschine und Rausch<\/strong><\/p>\n<p>von <em>Minh Schredle<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Der Hanf ist frei, aber nicht erh\u00e4ltlich. In die Angebotsl\u00fccke dr\u00e4ngen Drogenautomaten mit dubiosen Alternativstoffen. Am Stuttgarter Roteb\u00fchlplatz wurde zwischenzeitlich sogar eine Art LSD feilgeboten. Daher Reflexionen zu Mensch, Maschine und Rausch.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Regierung hasst diesen Trick: So ist sie doch stets bem\u00fcht, den Rauschgifthandel zu regulieren. Aber auch nach jahrzehntelanger Erfahrung in der Prohibitionspolitik lassen sich Verkaufsverbote f\u00fcr bestimmte Bet\u00e4ubungsmittel immer wieder mit der gleichen Masche umgehen. Zwar ist es auch nach der Cannabis-Freigabe nicht erlaubt, Bl\u00fcten mit dem Wirkstoff THC in jedem Sp\u00e4ti zu verh\u00f6kern. Ein paar Schlupfl\u00f6cher er\u00f6ffnen sich allerdings durch molekulare Bastelarbeiten. Etwa indem einer Substanz, die eigentlich unter strengen Auflagen steht, ein paar atomare Anh\u00e4ngsel hinzugef\u00fcgt werden. Und, schwups, schon erw\u00e4chst ein florierender Handelszweig mit HHC, dem THC-Bruder aus der Retorte, der sich vom Ausgangsstoff durch drei zus\u00e4tzliche Wasserstoffatome unterscheidet und damit genau genommen nicht mehr das ist, was laut Gesetz unter ein kommerzielles Verkaufsverbot f\u00e4llt.<\/p>\n<p><span id=\"more-9716\"><\/span><\/p>\n<p>Wo in dieser Grauzone die Grenzen verlaufen, ist nicht einfach auszuloten. Der Unternehmer Uwe S. hatte zum Beispiel schon das gro\u00dfe Gesch\u00e4ft gewittert und 17 Automaten in Stuttgart aufgestellt, die HHC-Produkte ausspuckten. Doch im Juni 2023 intervenierte die Staatsgewalt und r\u00e4umte alle Automaten leer. Staatsanwalt Aniello Ambrosio erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung, bei etwaiger Cannabis-Abgabe m\u00fcsse ein &#8222;Missbrauch zu Rauschzwecken&#8220; ausgeschlossen sein. Dass die Produktverpackungen mit einem Hinweis versehen waren, wonach es sich lediglich um &#8222;Aroma-Bl\u00fcten&#8220; handle, die auf keinen Fall konsumiert werden d\u00fcrften, war nach Ansicht der Beh\u00f6rden offenbar nicht ausreichend.<\/p>\n<p>Aber dann das: Ein gutes Jahr sp\u00e4ter teilt die Staatsanwaltschaft mit, dass &#8222;die Ermittlungen zu dem im Jahr 2023 berichteten Sachverhalt weiter andauern&#8220;. Und nur etwa 30 Meter neben einer staatlich gepl\u00fcnderten Verkaufsmaschine in Stuttgart-Bad Cannstatt hat ein neuer Anbieter gleich zwei Automaten aufgestellt, die \u00fcber Monate hinweg unbehelligt HHC-Produkte verkaufen konnten. Am Roteb\u00fchlplatz in der Innenstadt stand derweil einer dieser keinarmigen Banditen, der neben &#8222;Aroma-Bl\u00fcten&#8220; sogar ein molekular geringf\u00fcgig modifiziertes LSD feilbot. Hallo, Polizei?!, dachte sich der Verfasser und stellte Mitte Juni gleich mal eine Anfrage, nachdem er sich zu Forschungszwecken eine Probe gesichert hatte. &#8222;Aber es ist doch EM&#8220;, tadelte daraufhin eine Polizeisprecherin und lie\u00df durchblicken, dass auf absehbare Zeit niemand in der Lage sei, Auskunft zur Rechtslage zu geben. Auch viele Wochen sp\u00e4ter hat noch keine:r gezuckt. Nur von Staatsanwalt Ambrosio gab es eine R\u00fcckmeldung: &#8222;Ihre Frage zur aktuellen Rechtslage kann ich abstrakt nicht beantworten.&#8220;<\/p>\n<p>Inzwischen hat der Staat auch HHC verboten, doch das Karussell dreht sich weiter: Die Innovationskraft des Marktes ist eben nicht zu untersch\u00e4tzen, und so ist bereits eine Reihe von Alternativstoffen verf\u00fcgbar, die mit immer exotischeren Wirkstoffnamen auftrumpfen: CBG-9 etwa klingt weniger nach einem entspannten Abend auf der Couch als nach einem Elitekommando der Polizei, das die Bude st\u00fcrmt. Neben Cannabis ist es zudem beliebt, andere Rauschmittel zu imitieren, die dann beispielsweise als Badesalze getarnt werden und laut Herstellerangaben nicht f\u00fcr die Nase gedacht sind, zwinkerzwinker.<\/p>\n<p><strong>Trippen f\u00fcr Trump<\/strong><\/p>\n<p>Das permanente Hinterherverbieten ist nicht nur zeitaufw\u00e4ndig, sondern auch verwirrend: &#8222;Folgenschwere Panne im Haus von Karl Lauterbach&#8220;, berichtete das juristische Fachportal LTO im Februar 2023. Durch eine falsche Interpunktion bei einer Gesetzes\u00e4nderung wurde im Oktober 2022 eine Reihe von LSD-Derivaten aus Versehen re-legalisiert oder nicht erfasst.<\/p>\n<p>Einen Monat sp\u00e4ter konnte dieser Irrtum korrigiert werden. Doch viele Verkaufsstellen nutzten die unverhoffte Chance f\u00fcr den Appell: Jetzt zuschlagen, bevor es zu sp\u00e4t ist. Schon deutlich fr\u00fcher hatte die linksradikale Monatszeitschrift &#8222;konkret&#8220; ihre Reichweite zur Verf\u00fcgung gestellt, das Trippen in der Grauzone zu bewerben: Hier war im Oktober 2021 in einer ganzseitigen Anzeige ein goldener Gorilla zu sehen, verbunden mit der Aufforderung: &#8222;LSD kaufen&#8220; Wenig sp\u00e4ter folgte eine schmallippige Entschuldigung: &#8222;Eine kurze Recherche h\u00e4tte ergeben, dass der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Unternehmens, das das beworbene Produkt vertreibt, Ansichten verbreitet, die mit unseren unvereinbar sind.&#8220; Hinter dem Gesch\u00e4ft mit dem damals noch nicht verbotenen 1V-LSD steckte ein gewisser Carl Philipp Trump, nach eigener Aussage Cousin siebten Grades von The Donald und Gr\u00fcnder der Partei &#8222;Die Gutmenschen&#8220; \u2013 zu deren Forderungskatalog die Legalisierung von Folter z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Der deutsche Trump wurde depressiv, nachdem er ein millionenschweres Bitcoin-Portfolio verzockt hatte, und entdeckte LSD als eine Art Wundermittel, von dem er sich die Heilung fast aller Krankheiten versprach. Zur Beweisf\u00fchrung experimentierte er mit Obdachlosen, die er daf\u00fcr bezahlte, ihnen Acid einfl\u00f6\u00dfen zu d\u00fcrfen. Aber irgendwas muss schiefgelaufen sein, denn zu Trumps Verwunderung blieben sie Alkoholiker. W\u00e4hrend zum Beispiel in der Goa-Szene die Vorstellung verbreitet ist, der Genuss psychedelischer Drogen verhelfe zu h\u00f6heren Einsichten bis hin zur Erleuchtung, zeigen Werdeg\u00e4nge wie der von Carl Philipp, dass man trotz Konsum bekloppt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Seid gewarnt!<\/strong><\/p>\n<p>Vor Risiken und Nebenwirkungen warnt auch der Schriftsteller Michael Ende, und zwar im &#8222;Satanarch\u00e4ol\u00fcgenialkoh\u00f6llischen Wunschpunsch&#8220;. Darin braut Zauberer Beelzebub Irrwitzer den titelgebenden Trank, doch Teile der Rezeptur sind in der exorbitanischen Sprache verfasst, und diese kann ausschlie\u00dflich in der vierten Dimension verstanden werden. Wenig zielgruppengerecht w\u00e4hlt der Kinderbuchautor als Ticket f\u00fcr ansonsten unerreichbare Sph\u00e4ren eine farblose Fl\u00fcssigkeit in einer seltsam geformten Phiole mit der Aufschrift &#8222;<strong>L<\/strong>uzifers <strong>S<\/strong>alto <strong>D<\/strong>imensionale&#8220; (Hervorhebung im Original). Aber seid gewarnt! Denn ist die Dosis zu gro\u00df, &#8222;dann wirst du in die f\u00fcnfte oder sechste Dimension hinaufkatapultiert. Diese h\u00f6heren Dimensionen sind so verwirrend, dass du nicht einmal mehr wissen w\u00fcrdest, welche St\u00fccke zu dir geh\u00f6ren und welche nicht. Du w\u00fcrdest vielleicht unvollst\u00e4ndig zur\u00fcckkommen oder falsch zusammengesetzt \u2013 wenn \u00fcberhaupt.&#8220;<\/p>\n<p>Der Automat am Stuttgarter Roteb\u00fchlplatz hatte hingegen 1D-LSD im Sortiment, dessen Kurz-, Mittel- und Langzeitfolgen noch viel schlechter untersucht sind als die des Ausgangsstoffs. L\u00e4uft, wer es einwirft, Gefahr, s\u00e4mtliche Ausdehnung einzub\u00fc\u00dfen und zur Singularit\u00e4t zusammenzuschrumpfen? Ein von der Redaktion konsultierter Experte r\u00e4t eindringlich vom Konsum ab: Die Wirkung sei ern\u00fcchternd, kein Vergleich zum Original.<\/p>\n<p>Auch der Gesetzgeber wollte nicht unt\u00e4tig zusehen, inzwischen ist 1D-LSD ebenfalls eindeutig illegal. Nach den mittlerweile verbotenen Stoffen 1P-LSD, 1V-LSD, AL-LSD, 1B-LSD, 1cP-LSD, 1cP-AL-LSD, ETH-LSD und 1P-ETH-LSD kam das f\u00fcr die Designerdrogenk\u00fcchen jedoch nicht allzu unerwartet. Sie haben schnell reagiert, sodass nun eben bis zum n\u00e4chsten Verbot mit 1S-LSD gehandelt wird.<\/p>\n<p><strong>Die Geburt der Maschine aus dem Geiste der Gaukelei<\/strong><\/p>\n<p>Mindestens genauso spannend wie die Drogen, die sie anbieten, sind indes die Automaten selbst: In N\u00e4he des Bad Cannstatter Bahnhofs erweisen sie sich als gro\u00dfe Allegorie f\u00fcr die Krise des Lebens auf dem blauen Planeten. Fr\u00fcher gab es hier am Verkehrskreisel vor einer Shopping Mall neun multikulturelle Imbissbuden, vom &#8222;Casa Africa&#8220; mit leckeren Okraschoten \u00fcber libanesische Shawarma bis hin zu einem bizarren Griechen, der bei seinen Burgern gerne noch Mayonnaise oben auf das Br\u00f6tchen schmierte. Eigentlich sollen auf dem Areal schon seit 2006 neue Wohnungen entstehen. Dass es sie noch nicht gibt, steht sinnbildlich f\u00fcr die bittere Erkenntnis, dass das Heilsversprechen der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft uneingel\u00f6st bleiben muss.<\/p>\n<p>Auch ganz ohne Baut\u00e4tigkeit sind all die Imbissbuden heute menschenleer. \u00dcber Jahre hinweg war es kein Problem, hier W\u00fcrstchen, Halloumi oder Tacos zu verkaufen. Doch dann stellte die Stadt 2022 \u00fcberraschend fest, dass es f\u00fcr keinen der Essst\u00e4nde eine Baugenehmigung gibt, und sie mussten dichtmachen. Kulanter ist das Recht gegen\u00fcber den zwei Drogenautomaten, die nun dort stehen, wo fr\u00fcher Imbissk\u00f6che \u0106evap\u010di\u0107i auf den Lavagrill bef\u00f6rderten.<\/p>\n<p>Wie man es eben kennt aus der Innovationsgeschichte seit Anbeginn der Industrialisierung, wird der Mensch ersetzt, zunehmend ver- und aus der Welt gedr\u00e4ngt von einer maschinellen Konkurrenz: angefangen mit einem Verelendungsschub, zu dem es kam, seit der dampfkraftbetriebene Webstuhl Zigtausende Arbeitspl\u00e4tze in der Textilindustrie \u00fcberfl\u00fcssig machte.<\/p>\n<p><strong>Diese Ente erinnert an Frankreichs Glorie<\/strong><\/p>\n<p>Den mechanischen Webstuhl zwar nicht erfunden, aber perfektioniert hat der franz\u00f6sische Automatenbauer Jacques de Vaucanson, der Zeitgenoss:innen mit seinen lebens\u00e4hnlichen Konstrukten in Staunen versetzte. Neben einem artifiziellen Fl\u00f6tenspieler und einem Blechtrommler ist sein gr\u00f6\u00dftes Meisterwerk die 1764 enth\u00fcllte mechanische Ente. Sie begeisterte den Philosophen Voltaire so sehr, dass dieser f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter notierte, ohne die Ente &#8222;w\u00fcrde heute nichts mehr an die Glorie Frankreichs erinnern&#8220;. Sie konnte schnattern und flattern und Wasser trinken. Und in der deutschsprachigen Wikipedia ist noch heute zu lesen: &#8222;Die Ente nahm K\u00f6rner aus einer Hand auf, &#8218;verdaute&#8216; sie in einer chemischen Reaktion in einem k\u00fcnstlichen Darm und schied sie daraufhin in naturgetreuer Konsistenz aus.&#8220;<\/p>\n<p>Zwar t\u00e4uschte die Ente ihr Publikum 80 Jahre lang erfolgreich. Allerdings geh\u00f6rt ihre angebliche Verdauungsf\u00e4higkeit ins Reich der Mythen: So enth\u00fcllte der Zauberer Jean-Eug\u00e8ne Robert-Houdin, der die Ente 1844 genauer untersuchte, dass sich in ihrem Inneren zwei Kammern befanden: eine, in der die K\u00f6rner landeten. Und eine davon unabh\u00e4ngige mit pr\u00e4parierten Exkrementen, die unter dem Staunen der Massen ausgeschieden wurden. Dass ein erfahrener Illusionist dem faulen Zauber auf die Spur kam, ist kein Zufall. Schlie\u00dflich ist eine der \u00e4ltesten Maschinenanwendungen durch den Menschen ein T\u00e4uschungsman\u00f6ver des antiken Theaters: Die Geburt des &#8222;deus ex machina&#8220; entstammt dem Geiste der Gaukelei.<\/p>\n<p>Bis der technische Fortschritt tats\u00e4chlich weit genug war f\u00fcr eine artifizielle Verdauung, verging noch eine ganze Weile \u2013 dann aber konfrontierte der belgische K\u00fcnstler Wim Delvoye die Welt nach einer knappen Dekade des T\u00fcftelns im Jahr 2000 mit seiner ersten Kloakenmaschine. \u00dcber ein Vierteljahrhundert nach der Mondlandung wurde seine Leistung jedoch weniger mit allgemeiner Bewunderung quittiert als mit Ekel. Wie eine Befragung im Tasmanischen Museum f\u00fcr alte und neue Kunst in Hobart ergeben hat, ist Delvoys Nachfolgewerk, die &#8222;Cloaca Professional&#8220;, das aller unbeliebteste Exponat, das es hier zu sehen gibt \u2013 aber zugleich auch das, vor dem Besucher:innen im Durchschnitt am l\u00e4ngsten verweilen. Die Kunstkritiker:innen Christian Denker und Isabelle Loring Wallace bezweifeln \u00fcbrigens, dass hier tats\u00e4chlich authentischer Kot entsteht. Demnach handle es sich vielmehr um ein &#8222;Verdauungs-Faksimile, keine Schei\u00dfe, sondern Repr\u00e4sentation von Schei\u00dfe&#8220;.<\/p>\n<p>Wo sich Maschinenmenschen und Menschenmaschinen zunehmend angleichen, ist es vielleicht erleichternd f\u00fcr viele Lebewesen, dass noch niemand so echt kackt wie wir. Zumal sich das Mithalten auf den anderen Gebieten immer aussichtsloser gestaltet. &#8222;&#8218;Der Ger\u00e4t&#8216; wird nie m\u00fcde, &#8218;Der Ger\u00e4t&#8216; schl\u00e4ft nie ein, &#8218;Der Ger\u00e4t&#8216; ist immer vor dem Chef im Gesch\u00e4ft und schneidet das D\u00f6nerfleisch schwei\u00dffrei&#8220;, betonte &#8222;Der Ger\u00e4t&#8220;-Verk\u00e4ufer und D\u00f6nerroboter-Erfinder Duran Kabakyer schon 2011. Seitdem hat sich die Konkurrenz nur noch weiter versch\u00e4rft, denn das weltweite Schwitzen nimmt zu.&nbsp;<\/p>\n<p>[zuerst erschienen in <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/696\/angriff-der-drogenautomaten-9663.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/696\/angriff-der-drogenautomaten-9663.html\"  rel=\"noreferrer noopener\">Kontext: Wochenzeitung<\/a> Ausgabe 696 am 31. Juli 2024]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reflexionen zu Mensch, Maschine und Rausch von Minh Schredle Der Hanf ist frei, aber nicht erh\u00e4ltlich. In die Angebotsl\u00fccke dr\u00e4ngen Drogenautomaten mit dubiosen Alternativstoffen. Am Stuttgarter Roteb\u00fchlplatz wurde zwischenzeitlich sogar eine Art LSD feilgeboten. 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