{"id":66127,"date":"2025-03-02T09:32:31","date_gmt":"2025-03-02T08:32:31","guid":{"rendered":"https:\/\/emafrie.de\/?p=10313"},"modified":"2025-03-02T09:32:31","modified_gmt":"2025-03-02T08:32:31","slug":"junge-alternative-die-jungen-extremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2025\/03\/junge-alternative-die-jungen-extremen\/","title":{"rendered":"Junge Alternative \u2013 Die jungen Extremen"},"content":{"rendered":"<p>von <em>Lucius Teidelbaum<\/em><\/p>\n<p><strong>Die AfD-Jugend &#8220;Junge Alternative&#8221; (JA) l\u00f6st sich nach zw\u00f6lf Jahren auf. Auch in Baden-W\u00fcrttemberg. Mit der Nachfolge-Organisation k\u00f6nnte auf einen Schlag die gr\u00f6\u00dfte extrem rechte Jugendorganisation der deutschen Nachkriegsgeschichte entstehen. Eine Bestandsaufnahme.<\/strong><\/p>\n<p>Die Aufregung war gro\u00df, als Anfang Dezember 2024 die Pl\u00e4ne der Parteispitze in der Jungen Alternative bekannt wurden. Nils Hartwig, der Vize-Bundesvorsitzende, reagierte mit martialischen Worten: &#8220;Jetzt hei\u00dft es Stahlhelm auf und ab in den Sch\u00fctzengraben. Unsere JA nehmen sie uns nicht.&#8221;<\/p>\n<p>Auf ihrem Bundesparteitag beschloss die AfD am 12. Januar 2025 mit einer Zweidrittelmehrheit die Aufl\u00f6sung der offiziellen AfD-Parteijugend Junge Alternative, um sie dann in anderer Form unter anderem Namen wieder zu gr\u00fcnden. Bisher war die JA ein nichteingetragener Verein, nun soll eine neue Jugendorganisation innerhalb der AfD gegr\u00fcndet werden, der automatisch alle Partei-Mitglieder unter 35 Jahren angeh\u00f6ren. In der AfD wird vom &#8220;Juso-Modell&#8221; gesprochen, denn in der SPD geh\u00f6rt auch jedes Mitglied bis 35 Jahre automatisch zur Gruppe der Jusos. Wobei das Beispiel hinkt, denn es ist durchaus m\u00f6glich, Mitglied der Jusos zu sein, ohne der SPD anzugeh\u00f6ren \u2013 und genau diese M\u00f6glichkeit will die AfD bei ihrer Jugendorganisation nicht mehr.<\/p>\n<p><span id=\"more-10313\"><\/span><\/p>\n<p>Jedenfalls w\u00fcrde dieses neue Modell der Parteif\u00fchrung in Zukunft einen Durchgriff bei Konflikten erm\u00f6glichen, weil mit dem Rauswurf aus der Partei auch gleichzeitig die Mitgliedschaft in der Jugendorganisation erl\u00f6schen w\u00fcrde. Bisher war die JA eine unabh\u00e4ngige Organisation, deren Mitglieder nicht alle der AfD angeh\u00f6rten, auch wenn die einzelnen Landesverb\u00e4nde sie nach und nach als offizielle Jugendorganisation anerkannt hatten. In der gesamten AfD-Parteigeschichte galt sie als rechts vom Partei-Mainstream.<\/p>\n<p><strong>Die JA-Frage<\/strong><\/p>\n<p>Der Streit um das Schicksal der JA erstreckte sich bis auf den AfD-Bundesparteitag im Januar dieses Jahres. Ein gleich am Anfang eingebrachter Antrag aus Th\u00fcringen, vom Landesverband von Bj\u00f6rn H\u00f6cke, auf Nichtbefassung mit dem Antrag zur Aufl\u00f6sung der JA scheiterte. Interessanterweise kam eine Gegenrede von dem hessischen Landtagsabgeordneten Andreas Lichert. Er war bis 2018 Vorstandsmitglied des Tr\u00e4gervereins des &#8220;Instituts f\u00fcr Staatspolitik&#8221; um G\u00f6tz Kubitschek, der inzwischen de jure aufgel\u00f6sten, de facto aber lediglich umbenannten neofaschistischen Kaderschmiede der AfD. Lichert darf unter anderem deshalb dem ideologisch-faschistischen Fl\u00fcgel der AfD zugerechnet werden. Eigentlich sieht er in der Person H\u00f6cke seinen Heilsbringer. Doch zur Frage der JA-Aufl\u00f6sung gab es innerhalb dieses Fl\u00fcgels offenbar unterschiedliche Haltungen. Kritiker:innen bef\u00fcrchteten beispielsweise, dass mit der bisherigen Unabh\u00e4ngigkeit der rebellische jugendliche Geist verloren ginge und Verbindungen in das extrem rechte Vorfeld gekappt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Bef\u00fcrchtet wurde auch, dass die Parteif\u00fchrung den Nachwuchs z\u00e4hmen wolle. F\u00fcr einen Teil des ideologisch-faschistischen AfD-Fl\u00fcgels mutete aber offenbar die Gefahr eines Verbotes der JA als Verein gef\u00e4hrlicher an. Denn die JA kann als unabh\u00e4ngiger, nicht eingetragener Verein recht einfach verboten werden. Das kurzzeitige Verbot des extrem rechten Magazins &#8220;Compact&#8221; wurde auf dem Parteitag in der Debatte mehrfach als warnendes Beispiel angef\u00fchrt. Als Teil der Partei ist ein Verbot der Parteijugend dagegen nicht so einfach.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Aufl\u00f6sungsbef\u00fcrworter:innen hilfreich war, dass neun Landesvorst\u00e4nde und der JA-Bundeskonvent diesen Schritt unterst\u00fctzten. Klar gegen die Aufl\u00f6sung und Anbindung positioniert hatten sich in den Sozialen Medien die JA-Landesverb\u00e4nde Brandenburg, Schleswig-Holstein und Th\u00fcringen. Die JA-Aufl\u00f6sung wurde letztlich am zweiten Parteitag mit 71,92 Prozent der Stimmen beschlossen.<\/p>\n<p>Am 1. und 2. Februar 2025 traf sich die Junge Alternative im th\u00fcringischen Apolda ein letztes Mal zu einem Bundeskongress mit 250 Teilnehmenden. Auf diesem Kongress wurde das Ende der JA zum 31. M\u00e4rz 2025 offiziell beschlossen. Ob die Nachfolge-Organisation nun &#8220;Junge Patrioten&#8221; hei\u00dfen wird, wie angedacht, ist noch unklar. Auch, was der neue Jugendverband dann f\u00fcr Strategien verfolgt. Der beim H\u00f6cke-Fl\u00fcgel und der Partei-Jugend besonders beliebte neurechte Vordenker Benedikt Kaiser stellte denn auch die Frage, was die AfD-Jugendorganisation denn sein wolle: &#8220;Tanz- und Eventverein, Parteijugend, Karrierenetzwerk, Nachwuchsschmiede, alles zugleich?&#8221;<\/p>\n<p>Absehbar ist, dass eine professionalisierte und disziplinierte Jugendorganisation mit tausenden aktiven Mitgliedern gef\u00e4hrlicher ist, als ein paar hundert Jungalternative in einem Verein. Mit dieser Transformation k\u00f6nnten in der Nachfolgeorganisation potenziell 10.000 Personen aktiv werden. Damit w\u00fcrde auf einen Schlag die gr\u00f6\u00dfte extrem rechte Jugendorganisation der deutschen Nachkriegsgeschichte entstehen. Und eine neue und gr\u00f6\u00dfere AfD-Jugend k\u00f6nnte die durch Tiktok und Co. massenhaft rechtsradikalisierten jungen M\u00e4nner ansprechen, die bisher eher diffus rechts oder nur wenig ideologisch gefestigt sind.<\/p>\n<p><strong>Die &#8220;H\u00f6cke-Jugend&#8221; in Baden-W\u00fcrttemberg<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den Anf\u00e4ngen: Am 14. Juli 2013 fand im T\u00fcbinger Hotel &#8220;La Casa&#8221; die Gr\u00fcndung des Landesverbands Baden-W\u00fcrttemberg der &#8220;Jungen Alternative&#8221; (JABW) statt. Als Landesvorsitzender der JABW wurde Markus Frohnmaier gew\u00e4hlt. Die rechten Professoren Joachim Starbatty und Dietrich Murswiek hielten Gastreden. Ein Bild der Gr\u00fcndungsmitglieder zeigt nur M\u00e4nner. Das passte gut zu dem hohen Anteil an Mitgliedern aus m\u00e4nnerb\u00fcndischen Studentenverbindungen. Der hohe M\u00e4nneranteil herrschte bis zuletzt in der JABW vor.<\/p>\n<p>Seit November 2015 war die JA auf Bundesebene offiziell als Jugendorganisation der Partei anerkannt. Wie die AfD selbst ersch\u00fctterten auch die JA Skandale und Streitereien. Au\u00dferdem begann der Verfassungsschutz ein Auge auf sie zu werfen. Im November 2018 wurde \u00f6ffentlich bekannt, dass in Baden-W\u00fcrttemberg der JA-Landesverband beobachtet wird. In der Folge traten 50 Mitglieder aus. Die JABW wird seit Juli 2022 als Verdachtsfall gef\u00fchrt. Auf Bundesebene wurde die JA 2023 vom Inlandsgeheimdienst als &#8220;gesichert rechtsextrem&#8221; eingestuft, im gleichen Jahr auch der Ableger in Baden-W\u00fcrttemberg.<\/p>\n<p>Als Alternative zur &#8220;Jungen Alternative&#8221; wurde 2020 in Baden-W\u00fcrttemberg der Verein &#8220;Jugend f\u00fcr Demokratie und Europa e.V.&#8221; gegr\u00fcndet. Doch wie bei den AfD-Alternativen blieb man doch lieber beim Original. Auch im S\u00fcdwesten diente die JA als AfD-Karrieresprungbrett. Markus Frohnmaier, ein abgebrochener T\u00fcbinger Jura-Student, war erst von Mitte Juli 2013 bis September 2015 Landesvorsitzender und sp\u00e4ter, von 2015 bis 2018, JA-Bundesvorsitzender. Trotz seiner zeitweiligen Unterst\u00fctzung der ausgetretenen AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry gelang Frohnmaier der Aufstieg und seit 2017 sitzt er f\u00fcr die AfD und den Wahlkreis B\u00f6blingen im Bundestag. Zur Bundestagswahl am vergangenen Sonntag ist er erneut in den Bundestag gew\u00e4hlt worden.<\/p>\n<p>Er lehnte sich aus \u00dcberzeugung eng an den H\u00f6cke-Fl\u00fcgel an, so wie fast die gesamte JA auf Bundes- und Landesebene. Intern sprachen manche von der &#8220;H\u00f6cke-Jugend&#8221;. Die JABW postete zum Beispiel am 23. September 2023 in einer Instagram-Story: &#8220;Wir sind stolz ein Teil des System H\u00f6cke zu sein!&#8221; Im Vorstand der JABW gab es eine hohe Fluktuation, weil viele der F\u00e4higeren als Mitarbeiter oder Abgeordnete Karriere machten und die ehrenamtliche Arbeit in der JA hinter sich lie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Verbandelt mit der Identit\u00e4ren Bewegung<\/strong><\/p>\n<p>Der aktuelle JA-Landessprecher ist Sander Per\u00f3n aus Karlsruhe, sein Stellvertreter ist Benjamin G\u00f6tz, der erfolglos auf Listenplatz 21 in Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr den Bundestag kandidierte. Andere Mitglieder im aktuellen JA-Landesvorstand repr\u00e4sentieren die Einbindung in die extrem rechten Netzwerke au\u00dferhalb von AfD\/JA. Etwa Tim Demuth. Er moderierte eine Veranstaltung der neofaschistischen &#8220;Jungen Tat&#8221; in der Schweiz, als am 14. Dezember zwei AfD-Abgeordnete dort auftraten. Jannis George, Beisitzer im Landesvorstand, war Aktivist der &#8220;Identit\u00e4ren Bewegung&#8221; (IB), die in Baden-W\u00fcrttemberg seit 2023 unter dem Label &#8220;Reconquista 21&#8221; auftritt. Bilder zeigen ihn auf einer Wanderung mit der IB wie er mit seinen Fingern das White-Power-Symbol formt. Aktuell tritt er als Kameramann in extrem rechten Kreisen auf.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt ist die Identit\u00e4re Bewegung f\u00fcr Teile der JA ein role model gewesen, ideologisch und teilweise auch in der Polit-Praxis. Einige JA-Mitglieder starteten den Versuch einer organisatorischen Trennung in Bezug auf die Aufgabenfelder: die IB als aktivistische Jugendorganisation mit kreativem Stra\u00dfenprotest, die JA als Parteijugend. Gelungen ist diese Trennung nie.<\/p>\n<p>Zwar schloss sich der JA-Landesverband den Aufl\u00f6sungspl\u00e4nen an, aber diese waren verbandsintern offenbar kein Konsens. Severin K\u00f6hler, der ehemalige JA-Landeschef von Baden-W\u00fcrttemberg soll dagegen gewesen sein. Allerdings hatte K\u00f6hler sich als Anh\u00e4nger des unterlegenen Lagers um den radikalen ehemaligen AfD-Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel nach dem Sieg des angeblich &#8220;gem\u00e4\u00dfigteren&#8221; Lagers um Alice Weidel ins Aus man\u00f6vriert. Gegen ihn soll derzeit ein Parteiausschlussverfahren laufen. Bereits ausgeschlossen wurde Reimond Hoffmann, er war seit Juli 2018 eine Zeit lang stellvertretender Vorsitzender der JABW und trat im Juni 2019 aus, vermutlich um einem Ausschluss zuvorzukommen. Hoffmann ist ein gutes Beispiel f\u00fcr die Verzahnung mit Studentenverbindungen, er war Mitglied der Burschenschaft Saxo-Silesia Freiburg.<\/p>\n<p>Die AfD und die JA im Guten verlassen hat dagegen im Mai 2023 der ehemalige JA-Landesvorsitzende Jochen Lobstedt. Lobstedt war seit Februar 2020 Vorsitzender der JABW und seit 2022 Bundesschriftf\u00fchrer der JA gewesen. Der genaue Grund f\u00fcr den Austritt ist unbekannt. M\u00f6glicherweise stand seine Politkarriere einer Berufskarriere im Weg. Ein Austrittsschreiben von ihm legt aber auch eine Art politischen Burnout nahe.<\/p>\n<p><strong>Konkurrenz von rechts<\/strong><\/p>\n<p>Im Windschatten des Rechtsrucks sind jenseits von der AfD 2023\/24 eine Reihe von \u00fcberregionalen Jungnazi-Gruppen entstanden: &#8220;Deutscher St\u00f6rtrupp&#8221; (DST), &#8220;Deutsche Jugend Voran&#8221;, &#8220;Jung und Stark&#8221; und &#8220;Unitas Germania&#8221;. Alle auch mit Ablegern und Anh\u00e4nger:innen im S\u00fcdwesten. Diese Gruppen fielen im vergangenen Jahr durch ihre Mobilisierung gegen CSD-Paraden auf, wie den CSD in Albstadt am 6. September 2024. Gegen den Umzug mobilisierten auch die beiden regional aktiven Neonazi-Gruppen &#8220;Pforzheim Revolte&#8221; und &#8220;Zollernalb-Jugend Aktiv&#8221;. Beide Gruppen traten zuerst als Kopie der &#8220;Identit\u00e4ren Bewegung&#8221; auf, wurden aber immer offener gewaltbereit und neonazistisch. Die IB distanziert sich zumindest offiziell von Gewalt, auch weil das nicht zu ihrer Medienstrategie passt, in der sie sich als rebellisch aber friedlich inszeniert.<\/p>\n<p>Zu den regionalen und \u00fcberregionalen Neonazi-Gruppen kommen noch diverse namenlose Cliquen dazu. Die weitgehend anonyme Kommunikation \u00fcber Social Media, etwa bei Telegram, macht die Mobilisierung und eine Beteiligung relativ einfach. Die Teilnahme an den Protesten gegen CSDs diente nicht nur dem Ausdruck von Queerfeindlichkeit, sondern auch dem Kennenlernen und der Vernetzung.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist das junge Alter und die Unerfahrenheit dieser neuen Generation von Neonazis. Hier scheinen eher wenig alte Kader im Hintergrund zu agieren. Offenbar haben sich vor allem junge M\u00e4nner oft einzeln digital radikalisiert und dann zusammengefunden. Damit tut sich jenseits der JA eine Angebotsstruktur auf, die keinerlei R\u00fccksicht auf Wahlen oder Strategien nehmen muss. Man geriert sich dementsprechend auch sehr antib\u00fcrgerlich und tr\u00e4gt eher Gesichtstattoos als Krawatte. An Parteiarbeit scheint kein Interesse zu bestehen, auch wenn AfD-Veranstaltungen durchaus mit Wohlwollen besucht werden.<\/p>\n<p>Es wird sich zeigen, wie sich die zuk\u00fcnftige AfD-Nachwuchsorganisation zu diesen Jungnazis verh\u00e4lt. Ein zu enges Verh\u00e4ltnis w\u00e4re wohl problematisch f\u00fcr die AfD. Denkbar w\u00e4re neben einer Konkurrenz aber auch eine Art unausgesprochene Arbeitsteilung. In Sachsen hat das schon geklappt. Dort mobilisiert die extrem rechte Kleinstpartei &#8220;Freie Sachsen&#8221; erfolgreich auf der Stra\u00dfe. Und AfD-Anh\u00e4nger:innen laufen mit.<\/p>\n<p>[zuerst erschienen in <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/726\/die-jungen-extremen-10035.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/726\/die-jungen-extremen-10035.html\"  rel=\"noreferrer noopener\">Kontext: Wochenzeitung<\/a> Ausgabe 726 am 26. Februar 2025]<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Lucius Teidelbaum Die AfD-Jugend \u201cJunge Alternative\u201d (JA) l\u00f6st sich nach zw\u00f6lf Jahren auf. Auch in Baden-W\u00fcrttemberg. Mit der Nachfolge-Organisation k\u00f6nnte auf einen Schlag die gr\u00f6\u00dfte extrem rechte Jugendorganisation der deutschen Nachkriegsgeschichte entstehen. Eine Bestandsaufnahme. 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