{"id":66159,"date":"2025-03-16T08:35:48","date_gmt":"2025-03-16T07:35:48","guid":{"rendered":"https:\/\/emafrie.de\/?p=10342"},"modified":"2025-03-16T08:35:48","modified_gmt":"2025-03-16T07:35:48","slug":"fuer-das-recht-angstfrei-rad-zu-fahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meta.copyriot.com\/2025\/03\/fuer-das-recht-angstfrei-rad-zu-fahren\/","title":{"rendered":"F\u00fcr das Recht, angstfrei Rad zu fahren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Andreas Mandalka, Natenom<\/strong><\/p>\n<p>von <em>Minh Schredle<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Der Pforzheimer Aktivist Andreas Mandalka, bekannt als Natenom, warnte stets vor Risiken im Radverkehr. Dann wurde er auf einer Stra\u00dfe \u00fcberfahren, vor deren Gefahren er gewarnt hatte. Unbekannte verw\u00fcsteten seine Gedenkst\u00e4tte. Woher kommt der Hass auf Radfahrer? <\/em><\/strong>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr noch als durch die ber\u00fchmtesten Architekten und die besten Stadtplanerinnen d\u00fcrfte das Erscheinungsbild der Bundesrepublik durchs Auto gepr\u00e4gt worden sein: Der Stra\u00dfenbau hat die Natur zuasphaltiert und gerade in stark bev\u00f6lkerten St\u00e4dten Menschen Raum genommen. Der Blick zur\u00fcck in die 1920er-Jahre zeigt, wie die stetig mehr werdenden Autos Fahrradfahrer:innen dazu gedr\u00e4ngt hat, vermehrt auf Gehwege auszuweichen. Die geteilte Stra\u00dfennutzung mit dem Auto barg seit jeher das einseitige Risiko, dass ein Zusammensto\u00df so gut wie immer \u00fcbler f\u00fcr das Zweirad ausgeht.&nbsp;<\/p>\n<p>Einer, der zeitlebens auf die verschiedenen Gefahren der Fahrradnutzung hingewiesen hat, war der Aktivist Andreas Mandalka. Der Pforzheimer bloggte unter dem Pseudonym Natenom und machte zum Beispiel auf die Landstra\u00dfe L574 aufmerksam, die Pforzheim und Neuhausen im Enzkreis verbindet. Mandalka, der auf dieser Strecke nach eigenen Angaben bis zu 1.000 Kilometer pro Monat mit dem Rad zur\u00fccklegte, erlebte hier viele knappe \u00dcberholman\u00f6ver. Im Juli 2020 wollte er es genauer wissen und hat nachgemessen. Ergebnis: Die Stra\u00dfe war gar nicht \u00fcberall 3,75 Meter breit, wie in den Planungsunterlagen zur L574 ausgewiesen, sondern stellenweise nur 3,20.<\/p>\n<p><span id=\"more-10342\"><\/span><\/p>\n<p>Einen entsprechenden Hinweis mit Rechenbeispielen, bei welchen Autobreiten der Mindestabstand beim \u00dcberholen eines Rads gar nicht mehr richtig eingehalten werden kann, hatte Mandalka auch an die Bu\u00dfgeldstelle Pforzheim verschickt. Regelm\u00e4\u00dfig setzte er Polizei und Staatsanwaltschaft \u00fcber Regelverst\u00f6\u00dfe im Stra\u00dfenverkehr in Kenntnis. Das Aufkl\u00e4rungsinteresse war dabei meist \u00fcberschaubar. Einmal \u00e4u\u00dferte sich die Stadt Pforzheim in einer \u00f6ffentlichen Stellungnahme zu den Aktivit\u00e4ten &#8220;eines einzelnen Bloggers&#8221;, dessen \u00fcber 120 Anzeigen von der Bu\u00dfgeldstelle mit &#8220;erheblichem Zeitaufwand&#8221; ausgewertet w\u00fcrden. Dabei wies die Stadt in aller Entschiedenheit &#8220;Missverst\u00e4ndnisse in den Sozialen Netzwerken&#8221; zur\u00fcck, wonach sich die Bu\u00dfgeldstelle nicht an die geltende Stra\u00dfenverkehrsordnung halten w\u00fcrde. Es sei v\u00f6llig legitim, Verfahren einzustellen, &#8220;wenn sich herausstellt, dass der Ermittlungsaufwand (z.B. zur Fahrerermittlung oder zur Beweisf\u00fchrung) in keinem Verh\u00e4ltnis zum Versto\u00df&#8221; stehe.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcbersehen trotz Warnweste<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Natenom war nicht unumstritten&#8221;, schrieb der SWR in einem Nachruf. &#8220;Manche Autofahrer f\u00fchlten sich von ihm provoziert.&#8221; Was der Aktivist getan hatte, um Zorn auf sich zu ziehen? &#8220;Regelm\u00e4\u00dfig war er mit einem auff\u00e4lligen Abstandhalter unterwegs, was ihm auch Kritik und Anfeindungen einbrachte.&#8221; Manchmal sollte zum Beispiel eine seitw\u00e4rts gerichtete Schwimmnudel signalisieren, wie viel Abstand nach Rechtslage Minimum w\u00e4re. Oftmals war er zudem nicht nur mit Helm, sondern auch in einer neonfarbenen Warnweste unterwegs.&nbsp;<\/p>\n<p>So auch am 30. Januar 2024, als Mandalka auf der L754 von einem 77-J\u00e4hrigen mit circa 90 Stundenkilometern \u00fcberfahren wurde. Er verstarb noch am Unfallort im Alter von 43 Jahren. Der Autofahrer gab sp\u00e4ter an, den Aktivisten \u00fcbersehen zu haben. In der Konsequenz bedeutete das eine Geldstrafe von 150 Tagess\u00e4tzen wegen fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung sowie zwei Monate F\u00fchrerscheinentzug.<\/p>\n<p>Am 11. Februar 2024 kamen Aktivist:innen und Freundeskreis des Opfers f\u00fcr eine Gedenkaktion am Unfallort zusammen. Nach dem Wunsch des Verstorbenen stellten sie neben Kerzen auch ein wei\u00dfes Fahrrad auf, ein sogenanntes Ghost Bike, das an Verkehrstote erinnert. Es dauerte keine 24 Stunden, bis die Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr Mandalka verw\u00fcstet worden war: Kr\u00e4nze und Grablichter wurden zerst\u00f6rt, das wei\u00dfe Fahrrad demoliert und umgeworfen. Martin M\u00e4schke, Kreisverbandsvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Pforzheim, \u00e4u\u00dferte sich im Anschluss entsetzt: &#8220;Was sind das f\u00fcr Menschen, die einen Menschen nach dem Tod nicht in Ruhe lassen k\u00f6nnen. Warum nur sind die Sitten in diesem Land so verroht?&#8221;<\/p>\n<p><strong>Frust und Neid am Lenkrad<\/strong><\/p>\n<p>Die Polizei ermittelte zun\u00e4chst wegen St\u00f6rung der Totenruhe, sp\u00e4ter nur noch wegen Sachbesch\u00e4digung, herausgefunden hat sie nichts. Woher die Aggressivit\u00e4t gegen Radfahrende kommt, untersucht der Freiburger Kognitionswissenschaftler Rul von St\u00fclpnagel. Im Gespr\u00e4ch mit der &#8220;Zeit&#8221; charakterisiert er den Autofahrer als tendenziell frustriertes Wesen. &#8220;Das Auto verspricht Freiheit, Geschwindigkeit und L\u00e4ssigkeit. Und was passiert, wenn ich mich in der Stadt ins Auto setze? Ich stehe im Stau.&#8221; Im Hinterkopf nagen dann die vielen offenen Pl\u00e4ne \u2013 etwa muss der Junior noch aus dem Kindergarten abgeholt werden \u2013, aber die Ampel ist immer noch rot. &#8220;Und die Radfahrenden ziehen auch noch an ihnen vorbei. Radfahrende sind dann f\u00fcr Autofahrende oft ein dankbares Objekt, um den Frust rauszulassen.&#8221;<\/p>\n<p>Doch nicht nur neidet das Automobil die Freiheit des Zweirads. Im Hass auf den Pedalantrieb wird auch eine Projektion erkennbar: &#8220;Mittlerweile wei\u00df wahrscheinlich jeder Autofahrende, dass Radfahren ges\u00fcnder, besser f\u00fcrs Klima und besser f\u00fcr die Innenst\u00e4dte ist&#8221;, sagt von St\u00fclpnagel. &#8220;Aber das macht es ja nicht besser, wenn man selbst keinen Bock darauf hat oder auf das Auto angewiesen ist. Trotzdem wird diesen Menschen von allen Seiten vermittelt: Hey, was du machst, ist nicht gut!&#8221; Ein Mensch wie Mandalka k\u00f6nne dann schnell zum Symbol f\u00fcr den selbstgerechten Radfahrer werden, &#8220;der sich moralisch \u00fcberlegen f\u00fchlt und meint, ihnen erkl\u00e4ren zu m\u00fcssen, wie sie sich verhalten sollen&#8221; \u2013 unabh\u00e4ngig davon, wie viel da tats\u00e4chlich dran ist. Wenn sich Menschen unter Druck gesetzt f\u00fchlen, erkl\u00e4rt von St\u00fclpnagel, k\u00f6nne der Mechanismus greifen, andere pers\u00f6nlich abzuwerten: &#8220;Sie sagen: Radfahrende sind doof, ihre Argumente z\u00e4hlen nichts, sie sind schlechte Menschen und haben keine Ahnung. Letztendlich ist das Selbstschutz.&#8221;<\/p>\n<p>Selbstschutz, der Parallelen zu fanatischen Wurst- und Schnitzelfans aufweist, die sich obsessiv an Veganismus abarbeiten. Und so wie eine Frau schnell als anstrengend gilt, wenn sie f\u00fcr richtige Gleichberechtigung einsteht und auf ihren Anliegen beharrt, werden insbesondere jenen Radfahrer:innen Querulantentum nachgesagt, die sich im Ressourcenkonflikt um die Stra\u00dfennutzung nicht kleinmachen. Sondern die auf Einhaltung der Rechtslage pochen, Sicherheitsprobleme ernst nehmen und unverbl\u00fcmt auf Missst\u00e4nde hinweisen. Andreas Mandalka sagte dazu einmal: &#8220;Ich bestehe auf meine Rechte, wie ein Mensch im Stra\u00dfenverkehr behandelt zu werden, angstfrei Fahrrad fahren zu k\u00f6nnen und gesund zu Hause anzukommen.&#8221;&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Vision: keine Verkehrstoten<\/strong><\/p>\n<p>So gibt es jeden Tag acht Verkehrstote in Deutschland. Zur vollst\u00e4ndigen Darstellung geh\u00f6rt, dass die Zahl der Opfer im Vergleich zu den 1970er Jahren insgesamt drastisch abgenommen hat (1980: 13.041 Tote; 2024: 2.780 Tote). Parallel dazu ist allerdings der Prozentsatz im Stra\u00dfenverkehr get\u00f6teter Radfahrer unter den Opfern gestiegen (von gut 10 auf etwa 15 Prozent).<\/p>\n<p>&#8220;Da ist immer diese Angst, dass es bald den n\u00e4chsten treffen kann&#8221;, sagt Ulrike Medger, laut der &#8220;S\u00e4chsischen Zeitung&#8221; die &#8220;lauteste Fahrrad-Aktivistin in Dresden&#8221;. Im Februar trat Medger als Rednerin bei einer Gedenkfahrt im Stuttgarter Raum anl\u00e4sslich des ersten Todestags von Natenom auf. Etwa 400 Menschen haben sich beteiligt. Dabei warnte sie davor, sich an Verkehrstote und motorisierte Gewalt im Alltag zu gew\u00f6hnen. Hinter jedem Opfer st\u00fcnden Familie, Freunde, Lebensgef\u00e4hrten und Kolleginnen.&nbsp;<\/p>\n<p>Auch der ADFC h\u00e4lt daher an der &#8220;Vision Zero&#8221; fest: Demnach soll es m\u00f6glichst \u00fcberhaupt keine&nbsp; Verkehrsunf\u00e4lle mit schweren Personensch\u00e4den oder Todesfolgen mehr geben. Dass Menschen beim Fahren Fehler machen, wird dabei nicht bestritten. Allerdings sieht der Verband noch sehr viel Spielraum, um Stra\u00dfen sicherer zu machen, angefangen bei einem konsequenten Ausbau der Radwegenetze.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nach wie vor gilt: Jede und jeder Get\u00f6tete und Schwerverletzte ist eine und einer zu viel&#8221;, erkl\u00e4rte auch Baden-W\u00fcrttembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Gr\u00fcne) mit Blick auf die Unfallstatistik 2023 f\u00fcr den S\u00fcdwesten (369 Tote, 19 mehr als 2022). &#8220;Bei Verkehrsunf\u00e4llen sterben die meisten Menschen im oder durch ein Auto&#8221;, betonte er und pl\u00e4dierte f\u00fcr mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie eine sichere Fahrradinfrastruktur. Ein Wermutstropfen: Auch in Baden-W\u00fcrttemberg ist der Fortschritt eine Schnecke und manch ein Radschnellweg ist seit \u00fcber acht Jahren in Planung, aber noch nicht im Bau.<\/p>\n<h4 class=\"wp-block-heading\">[Zuerst erschienen in <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/schaubuehne\/728\/fuer-das-recht-angstfrei-rad-zu-fahren-10062.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/schaubuehne\/728\/fuer-das-recht-angstfrei-rad-zu-fahren-10062.html\"  rel=\"noreferrer noopener\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> Nr. 728 am 12.03.2015]<\/h4><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andreas Mandalka, Natenom von Minh Schredle Der Pforzheimer Aktivist Andreas Mandalka, bekannt als Natenom, warnte stets vor Risiken im Radverkehr. Dann wurde er auf einer Stra\u00dfe \u00fcberfahren, vor deren Gefahren er gewarnt hatte. Unbekannte verw\u00fcsteten seine Gedenkst\u00e4tte. Woher kommt der \u2026 <a href=\"https:\/\/emafrie.de\/fuer-das-recht-angstfrei-rad-zu-fahren\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":928,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2525,2674,2555,2677,2659,2528,2543,1819],"class_list":["post-66159","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-syndicated","tag-alternativen","tag-autoritarismus","tag-individuum","tag-klima-oekologie","tag-minh-schredle","tag-oekologie","tag-patriarchat-kollektivismus-individuum","tag-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/users\/928"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66159"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66164,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66159\/revisions\/66164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meta.copyriot.com\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}