[politics]

Sa 2.2.

Frankfurt 9 h vor dem US-Generalkonsulat (Gießener Str. 30), 10 h vor dem russischen Generalkonsulat (Eschenheimer Anlage 33): Rettet den INF-Vertrag! Kundgebung mit Straßentheater. Veranst. DFG-VK. www.dfg-vk-hessen.de

So 3.2.

Klapperfeld 13.00 bis 16.30 Uhr: Männer müssen Männer sein!? Ein Workshop über Männlichkeit, Kritik und Handlungsperspektiven

Di 5.2.

Landungsbrücken (Gutleutstr. 294, Frankfurt) „Polizei kein „Freund & Helfer“ Hessen und die neuen Polizeigesetze“ 19.30 Uhr.

Informationsveranstaltung zur Bedeutung, den Auswirkungen und einem Umgang mit den neuen Vorstößen in der Polizeistaatswirklichkeit. Mit Beiträgen der Roten Hilfe (RH) Frankfurt, dem Chaos Computer Club (CCC) Darmstadt, dem Ermittlungsausschuss (EA) Frankfurt und Rechtsanwältinnen.

Do 7.2.

ExZess „Deutschland 1918/19 -Die Flamme der Revolution“ Vortrag von Bernd Langer. 19 Uhr

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 radikalisieren sich die sozialen Verhältnisse. Weil die SPD den Kriegskurs des Kaiserreiches mitträgt, spaltet sich die Partei und es entsteht die Unabhängige Sozialdemokratie. Auftrieb erhält die Antikriegsstimmung durch die Revolution in Russland 1917. Doch erst mit der militärischen Niederlage bricht das Kaiserreich 1918 zusammen, und ein Matrosenaufstand in Kiel wird zum Auslöser der Novemberrevolution. Der zunächst friedliche Verlauf ist bald von blutigen Konfrontationen überschattet. Während die radikalen Kräfte die Sozialisierung der Industrie und die Räte-Republik wollen, verteidigen die SPD und andere bürgerliche Parteien die kapitalistischen Besitzverhältnisse mit Hilfe der Freikorps. Detailreich und lebendig wird in dem Buch die Geschichte jener Tage erzählt, die eine grundlegende politische Weichenstellung bedeuten. Denn die weltweite Spaltung in Kommunistische Parteien mit revolutionärem Anspruch einerseits und eine reformistische Sozialdemokratie andererseits sowie die verhängnisvolle Entwicklung am Vorabend des Faschismus sind ohne diese Ereignisse nicht zu begreifen.

Fr 8.2.

Metzgerstraße Hanau „Deutschland 1918/19 -Die Flamme der Revolution“ Vortrag von Bernd Langer. 19 Uhr

Sa 9.2.

Klapperfeld 14.00 Uhr: Regionales Vernetzungs­treffen zur Vorbereitung der Aktionswoche »100 Jahre gegen Abschiebehaft«

2019 jährt sich die Eröffnung des ersten deutschen Abschiebeknasts zum einhundertsten Mal – dies soll auf keinen Fall unkommentiert geschehen. Deswegen hat sich ein bundesweites Bündnis unter dem Label »100 Jahre gegen Abschiebehaft« gegründet, um sowohl eine bundesweite Aktion (am 31.08. in Büren) zu organisieren, als auch dezentral Aktionen in Rahmen einer Aktionswoche im Mai anzustoßen. Wenn ihr als Einzelpersonen oder Gruppen Lust habt, euch an Aktionen zu beteiligen, oder selbst Ideen für Veranstaltungen habt, kommt vorbei! Solltet ihr Interesse haben, aber nicht kommen können, schreibt an zweiterstock@klapperfeld.de, dann halten wir euch auf dem Laufenden. Weitere Infos: 100-jahre-abschiebehaft.de

Di 12.2.

Infoladen Cronopios (Zanggasse 21, Mainz) 19 Uhr „Piff Paff PIAV, Die neue Superdatenbank des BKA“ *Die gute Nachricht: Es gibt bald kein KAN mehr, keine Verbunddatei Innere Sicherheit, eine Zentraldatei Politisch Motivierte Kriminalität, keine Falldatei Rauschgift. *Die schlechte Nachricht: Das BKA baut stattdessen eine Superdaten- bank, in der sie all den Kram verknüpfen und auswerten wollen. Mehr dazu bei unserer Veranstaltung… Veranstalter*innen: Rote Hilfe e.V. Mainz, Referent: Demi (Rote Hilfe e.V. Heidelberg/Mannheim)

Do 14.2.

IZ Internationales Zentrum 19 Uhr „¡YEPA, YEPA! – 35/ 25 Jahre La Lucha Zapatista in Chiapas, Mexiko – ein praktischer Internationalismus“25 Jahre nach dem zapatistischen Aufstand im Südosten Mexikos gibt es viel Aktuelles zu erzählen, u.a. über die zapatistische Automomie, den Kampf der Frauen dort und unsere gemeinsam gelebte internationale Solidarität. Wir laden Euch herzlich ein zu Infos, Diskussion und Film mit den compañeras des colectivo gata-gata.

Sa 16.2.

Stern e.V. Vortrag: Libertärer Kommunalismus nach Murray Bookchin. 19 Uhr.

Mit der Erkenntnis im Hintergrund, dass ökologische Probleme in Kern soziale sind, vertrat Murray Bookchin das Konzept des libertären Kommunalismus als Gegenentwurf zur herrschenden Gesellschaft. Damit inspirierte er nicht nur weltweit zahlreiche Menschen, sondern prägte auch maßgeblich das von der kurdischen Bewegung in Rojava initiierte Projekt des demokratischen Konföderalismus.

Doch was ist mit libertärem Kommunalismus eigentlich gemeint? Wie soll das funktionieren? Und wofür können wir dieses Konzept heute benutzen?

Mit diesen Fragen wird sich der Vortrag, gehalten von einem Mitglied der anarchistischen Gruppe Krefeld, auseinandersetzen.

Di 19.2.

Raumstation Rödelheim Film über die Swing- Jugend um 1939. Beginn 19 Uhr

Mi 20.2.

ExZess Das Independent Cinema zeigt um 20:00 Uhr WORK HARD PLAY HARD (D 2011, 90 Min. von Carmen Losmann)

Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen zu tiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. Der Film heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. Einen Chef brauchen die modernen Mitarbeiter nicht mehr, den hat man ihnen schon längst ins Gehirn programmiert. Selbst moderne Büroarchitektur hat nur ein Ziel, den Mitarbeiter und seine Leistung zu optimieren. Plus Kurzfilm zum Thema Neoliberale Arbeitswelt als Vorfilm
Studierendenhaus, Campus Bockenheim (Raum K2) 19:00
Diskussionsveranstaltung #Aufstehen – Fragt sich nur wofür?!
Wagenknecht und andere Initiatoren einer ’neuen Sammlungsbewegung‘ machen ein Angebot, „die Straße und das Internet von den Rechten zurück zu erobern“ und „Einfluss zu nehmen“.
Dafür bieten sie ein, nämlich letztlich ein einziges Argument:
Die politischen und überhaupt die Zustände sind „ungerecht“, „unfair“, „unmenschlich“, – in Deutschland und überall. Gäbe es da nicht mehr und anderes zu sagen, als dass das alles nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, wie es sich gehört? Soll man sich ausgerechnet einleuchten und davon zum Aufstehen animieren lassen, dass von „Gerechtigkeit“ bis „Frieden“ mal wieder das ganze Eiapopeia vom Himmel der Werte aufgesagt wird, die alle Welt sowieso und immerzu im Munde führt? Von so etwas wie herrschenden Interessen, die die Verhältnisse so unaushaltbar machen, keine Spur – sondern alles bloß Versagen, Verstoß der Politik, die das Schlechte statt des Guten tut?
Dafür bieten sie einen Weg der Besserung:
Eine öffentliche Internet-Diskussion aller von der Politik Enttäuschten, in der jeder frei anmelden darf und soll, was ihm politisch auf der Seele liegt und was er sich an besserer Politik vorstellt. Ein loses, aber möglichst großes Sammelsurium aller Beschwerden und Verbesserungswünsche, die echt transparent und voll gleichberechtigt gesagt, gesammelt und geteilt werden – ist es das, was fehlt? Ist man sich mit anderen und überhaupt der Mehrheit schon einig – und fehlt es bloß an der passenden Software, alle davon in Kenntnis zu setzen, die das wollen?
Dafür bieten sie eine Hoffnung:
Wenn man nur massenhaft öffentlich anmeldet, was einem alles nicht passt, dass man die Welt ungerecht, unsozial findet, und man sich die Verhältnisse gerechter, die Politik menschlicher wünscht, wenn man sich auf alle offiziellen Ideale guter Politik beruft und außerdem noch den Schwindel verbreitet, die hätten in guten alten Zeiten wirklich gegolten – dann soll die Politik daran nicht mehr vorbeikommen. Weil der Politik diese immergleichen Beschwerden bisher nicht bekannt sind? Und wo hat man die Idee eigentlich her, dass die vielen braven Leute bisher nicht aufstehen, weil sie „vereinzelt“ auf die Lüge von der „Alternativlosigkeit“ hereingefallen sind? Ist nicht tagtäglich die Internet- und die sonstige Öffentlichkeit voll mit Klagen, Beschwerden und dringlichen Anträgen an die politisch Verantwortlichen? Oder will man wirklich bloß den Rechten das öffentliche Beschwerdewesen nicht überlassen und sich den Glauben nicht nehmen lassen, dass „eine bessere Politik möglich“ ist?
Mehr Informationen: https://www.farberot.de/

Mo 25.2.

Haus am Dom (Domplatz 3, Frankfurt) 19.30 Uhr
Von Palermo nach Frankfurt? Kommunale Flüchtlingsaufnahme in Zeiten geschlossener HäfenDiskussionsveranstaltung mit:
Prof. Dr. Gesine Schwan
, Humboldt Viadrina Governance Platform und SPD Grundwerte Kommission
Stadträtin Sylvia Weber (SPD), Dezernentin für Integration und Bildung
Anita Starosta, Seebrücke Frankfurt/Main
Hagen Kopp, WatchTheMed Alarm Phone und Solidarity City/Hanau
Moderation: Ramona Lenz, medico international
Viele Städte und Kommunen
quer durch Europa zeigen sich zur Aufnahme von Geflüchteten bereit. Insbesondere unter dem Eindruck der Seebrücke-Bewegung und gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung haben sich in Deutschland mittlerweile 37 BürgermeisterInnen oder Stadtregierungen zu sicheren Häfen erklärt. Zugleich bleiben die Häfen für die Seenotrettungsschiffe geschlossen und trotz Willensbekundung der Städte konnten bis jetzt kaum Geflüchtete und MigrantInnen in den Städten und Kommunen willkommen geheißen werden. 
Von der hohen See bis in die Städte: wie stellt sich die aktuelle Situation dar zwischen Palermo und Frankfurt? Welche Konzepte der kommunalen Aufnahme von Geflüchteten und Geretteten wären denkbar und wie wären sie durchsetzbar? Welche Handlungsspielräume haben die Städte und welche Initiativen diskutieren die sozialen Bewegungen? 
Die Katholische Akademie Rabanus Maurus, Medico International und Seebrücke Frankfurt laden ein zur gemeinsamen Diskussion, der Eintritt ist frei.

Do 28.2.

Haus am Dom (Frankfurt, Domplatz 3) „Krieg? Ohne uns!“ Szenische Lesung zu Desertion und Militärstreik im 1. Weltkrieg. Mit Rudi Friedrich, Gitarrist Talib Richard Vogl. 19.30 h. Haus am Dom & DFG-VK. www.dfg-vk-hessen.de

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