[politics]

Di 2.10.

Hilde-Müller-Haus (Walluffer Platz 2, Wiesbaden) 18.30 Partei der ‚kleinen Leute‘ – Die AfD und die Soziale Fragen. Stefan Dietl wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die AfD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik eigentlich vertritt und welche verheerenden Auswirkungen deren Umsetzung hätte.

Do 4.10.

ExZess 19 Uhr: VORTRAG: EL MAQUIS - GUERRILLA ANTIFRANQUISTA

Ein compañero des Projektes ,,ni cautiv@s ni desarmad@s“ referiert über die Zeit von 1936 (Beginn des spanischen Bürgerkrieges) bis 1963 (Todesjahr des letzten libertären Guerrilleros). ,,Ni cautiv@s ni desarmad@s“ ist ein gemeinütziges Projekt zur Erhaltung der historischen Erinnerung, welches nur dank Zeugnissen von Guerrilleros/- as, deren Familien, HistorikerInnen und vielen Interessierten seit mehr als 20 Jahren existiert.

Anarchistische Militanz spielte in der guerrilla antifranquista, in der französischen Résistance sowie in den Fluchtnetzwerken des 2. Weltkrieges eine bedeutende Rolle.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Geschehnisse zu dieser Zeit in Spanien. Ereignissse in Frankreich sowie die Teilnahme Deutscher im spanischen Bürgerkrieg werden kurz thematisiert.

Fr 5.10.

Centro Frankfurt (Alt-Rödelheim 6) 20:00 (bis 22:00)

Tippel orchestra präsentiert: Liebe in Zeiten des Kapitalismus

Die Liebe - was macht sie aus? Warum ist ihr Glücksversprechen so einzigartig attraktiv? Konstituiert sie das ganz Andere zum kapitalistischen Alltag oder ist sie vielleicht doch einfach ein Teil davon?

In der Szenischen Lesung „Liebe in Zeiten des Kapitalismus“ wollen wir uns die Konzepte der Liebe und der romantischen Zweierbeziehung etwas näher anschauen. Dabei geht es uns vor allem um die historische Verortung eines Phänomens, das - vielleicht mehr als viele andere Gesellschaftsbereiche - stets als natürlich und übergeschichtlich begriffen wird.

Mi 10.10.

Studierendenhaus (Campus Bockenheim) 19:00 Uhr, „Im Kampf gegen die Tyrannei“. Jour Fixe und Buchvorstellung mit Lou Marin, Marseille zu gewaltfrei-libertären Bewegungen im arabisch-islamischen Raum. Es geht um die Beispiele Syrien 2011-2013 und Sudan 1983-1985. Offenes Haus der Kulturen und Verlag Graswurzelrevolution
Centro Rödelheim Mietentscheid Frankfurt? - Gründe und Perspektiven. 19:00

Fr 12.10.

DFG-VK (Mühlgasse 13, Ffm) 19 Uhr: Buchvorstellung: Handbuch für gewaltfreie Kampagnen (War Resisters‘ International Hg.) Referent: Lou Marin. Veranst. im Rahmen der GegenBuchMasse. www.dfg-vk-hessen.de

Klapperfeld Eröffnung Ausstellung „WUT“ 19 Uhr + Barabend.

Was macht Menschen wütend, was machen Menschen mit Ihrer Wut, was macht die Wut mit denen die sie empfinden? Wem gehört die Wut? Welche Wut ist sichtbar und welche verschwindet zwischen den Zeilen?

Die Ausstellung „Wut“ ist eine Reise durch ein Gefühl, seine Abgründe, seine gewaltigen Ausbrüche, seine Eigenschaft als Quelle für progressive Veränderungen. Ein Raum in dem unter anderem die letztgenannte Art der Wut Früchte trägt, ist das ehemalige Polizeigefängnis Klapperfeld.

Mit dem Projekt „WUT“, möchten wir zum einen sichtbar machen, dass das Klapperfeld sowohl ein wichtiger Ort für Kreativität ist, und dass zugleich ein Mangel an solchen Räumen in der Stadt vorherrscht. Zum anderen geht es darum, am ehemaligen Ort der Repression Wut ästhetisch erfahrbar zu machen und zur Diskussion darüber anzuregen.

In den präsentierten Arbeiten nehmen die Künstler*innen Bezug auf aktuelle politische Themen, wie staatliche Willkür, dokumentieren die Wut über die absurden Zwänge des Jobcenters oder illustrieren den Slogan

„Pussy grabs back“ in bewegten Bildern. Andere Arbeiten drehen sich um Wut, die sich gegen den eigenen Körper richtet, an Haushaltsgegenständen abarbeitet, auf der Straße entlädt oder sich ihre Wege durch das Netz bahnt.

Die Ausstellung versteht sich als Einladung, in das Innere der Wut einzutauchen, wütend zu werden oder offen zu sagen, dass mensch damit nichts anfangen kann.

Weitere Termine: 13.10., 20.10., 27.10., 3.11., 10.11.

(Samstags, jeweils 15.00 bis 18.00 Uhr)

Sa 13.10.

IZ (Internationales Zentrum, Gallus) Solidarisches Gallus: Platz für alle (ab 13:00) Veranstaltungsort Frankenallee - Ecke Schwalbacher Straße

So 14.10.

Infoladen Wiesbaden (Blücherstr. 46) 19 Uhr: Buchvorstellung: Im Kampf gegen die Tyrannei. Gewaltfrei-revolutionäre Massenbewegungen in arabischen und islamischen Gesellschaften: der zivile Widerstand in Syrien 2011-2013 und die „Republikanischen Brüder“ im Sudan 1983-1985. (Guillaume Gamblin, Pierre Sommermeyer, Lou Marin Hg.) Referent: Lou Marin.

IZ (Internationales Zentrum, Gallus) Lesung: Die Revolution in Nordsyrien 19:30 Uhr

Di 16.10.

DGB Haus (Kaiserstraße 26-30, Mainz) 19 Uhr „Der Südosten der Türkei - Ausnahmezustand in Nordkurdistan“ Ein aktueller Reisebericht von Dr. Gisela Penteker (IPPNW). Veranstalter*innen: Gruppe Mainz-Rojava, IPPNW, Kurdischer Gesellschaftsverein, Mainz

Mi 17.10.

IZ (Internationales Zentrum, Gallus) Vortragsreihe: Unsere Erde 18 – 21 Uhr

medico-Haus (Lindleystr. 15, Frankfurt-Osthafen) Wie weiter, Nicaragua? 19 Uhr

Mit Mónica Baltodano und Amaru Ruíz. Die Lage in Nicaragua scheint sich beruhigt zu haben, doch der Schein trügt. Die Protestbewegung hat den Status Quo infrage gestellt, das Regime wankt, aber es fällt (noch) nicht. Wie also weiter, Nicaragua?
Centro Rödelheim Mietentwicklung Frankfurt und unser Widerstand . 19:00
Der Verein Mieter helfen Mietern (mhm) Frankfurt ist wohnungspolitisch u.a. im Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen aktiv. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Mietentwicklungen der letzten Jahre in Frankfurt und die Wohnungspolitik, auf welche diese zurückgehen. Mhm schlagen dabei
die Brücke von ihren Erfahrungen aus ihrer konkreten Unterstützungsarbeit von Mieter*innen zu anderen Formen des gemeinsamen Ankämpfens gegen die bestehenden Missstände. Dazu wird es Raum geben, über die eigenen Mieterfahrungen ins Gespräch zu kommen.

Fr 19.10.

Klapperfeld „Digitaler Tsunami?“ Eine Veranstaltung zu neuen digitalen Fahndungsmethoden

mit Matthias Monroy. 19 Uhr

„Vor zehn Jahren hatte der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble eine „Zukunftsgruppe“ europäischer Innenminister angeführt. Sie sollte Polizeien und Geheimdiensten Wege aufzeigen, Datenspuren im Internet und anderswo besser zu nutzen. Die wahr gewordenen Verheißungen dieses „digitalen Tsunami“ betreffen die Telekommunikationsüberwachung, die mit Trojanern und der Beschlagnahme „elektronischer Beweismittel“ über Grenzen hinweg ausgebaut wird. Soziale Medien werden zur Verdachtsgewinnung eingesetzt, unliebsame Inhalte entfernt. Mit Funkzellenabfragen und heimlichen SMS dienen Mobiltelefone als selbst beschaffte Ortungswanzen. Der G20-Gipfel hat gezeigt, wie mithilfe von Gesichtserkennung Tatverdächtige identifiziert werden. Immer mehr Datenbanken erhalten biometrische Funktionen, die zuerst für Geflüchtete eingeführt werden. Europäische Fahndungssysteme ermöglichen die grenzüberschreitende verdeckte Beobachtung. Mit der neuen EU-Ermittlungsanordnung kann die Polizei eines Mitgliedstaates einen anderen auffordern, Razzien oder Abhörmaßnahmen durchzuführen und sogar Polizeispitzel einzusetzen.

Viele der Methoden wurden mit der Begründung eingeführt, den Terrorismus bekämpfen zu wollen. Erwartungsgemäß wurde dieser Zweck ausgebaut und trifft mittlerweile auch linke AktivistInnen. In der Veranstaltung geben wir einen Überblick über neue digitale Fahndungsmethoden und Beispiele, wo diese bereits eingesetzt werden. Über die Gegenwehr können wir dann gemeinsam beraten.“

Sa 20.10.

Hülyaplatz 11:30 Uhr, Bockenheim goes #Mietenwahnsinn,

Bockenheim kommt! Zusammen laufen wir zur großen #mietenwahnsinn-Demo. Wir versammeln uns um 11.30 Uhr auf dem Hülyaplatz. Es findet eine Kundgebung statt und anschließend eine Demo über die Leipziger Straße und Bockenheimer Landstraße zum Kaisersack. Dann nehmen wir als Stadt für Alle-Lauti an der zentralen Kundgebung und Demonstration teil.

Frankfurt Hauptbahnhof Gemeinsam gegen Spaltung und Verdrängung – Bezahlbarer Wohnraum für alle! Landesweite Demonstration #Mietenwahnsinn-Hessen 13 Uhr

Do 25.10.

Studierendenhaus (Campus Bockenheim) 19:00 Uhr. 50 Jahre Kinderladenbewegung. Zwischen antiautoritären Wurzeln und demokratischen Flügeln

Im Zuge der 68er-Bewegung gründeten sich Kinderläden in Frankfurt, Berlin und an anderen Orten. 50 Jahre später sind Kinderläden bzw. Elterninitiativen ein fester Bestandteil der Kindertageseinrichtungslandschaft. Aus diesem Anlass fragt die LAG Freie Kinderarbeit Hessen in einem Podiumsgespräch mit Zeitzeugen und Menschen aus heutigen Kinderläden und Elterninitiativen nach den Einflüssen der Kinderladenbewegung.

Haus Mainusch Identitäre „Bewegung“. Vortrag mit Fabian Jellonek ab 18h

Sa 27.10.

Willy-Brandt-Platz (unter dem Vordach neben dem Eingang der Neuen Oper) 11 Uhr Stadtrundgang ›Frankfurt’s Colonial Hangover‹ – Bei unserem Stadtrundgang geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Wir besuchen dabei verschiedene Stationen, an denen die (Nicht-)Aufarbeitung und (Nicht-)Erinnerung der deutschen Gesellschaft mit ihrer Kolonialgeschichte exemplarisch dargestellt werden kann. Wir thematisieren historische und gegenwärtige Bezüge zum Kolonialen im Lokalen. Dies ist ein Versuch, die kolonialen Spuren in der deutschen, hier Frankfurter, Gegenwart zu thematisieren und so ein Bewusstsein für in der kolonialen Vergangenheit gewachsene, heute teilweise fortbestehende Machtasymmetrien zu gewinnen. Anmeldung und mehr Infos unter https://stadtrundgang.epn-hessen.de

 

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