[politics]

Di 4.12.

Sabot Wiesbaden 19:00 Uhr: Pick-Up-Artists oder organisierter Sexismus als eine “künstlerische Technik der Liebe“ - ein Vortrag der Fantifa Frankfurt

Mi 5.12.

DGB-Haus (Wilhelm-Leuschner-Straße 69, 60329 Frankfurt. Zugang über den Hof) Vortrag & Diskussion „US-Sanktionen gegen Iran und alle anderen“ Der neue Dollarimperialismus nutzt und verdrängt den alten. Verantwortlicher: farbeROT

Der Deal­ma­ker Trump kün­digt den Atom­deal mit Iran. Die bedingte Locke­rung der Ver­nich­tungs­dro­hung an das ira­ni­sche Regime und die wider­ruf­li­che Neu­zu­las­sung zum Welt­markt soll ein Knie­fall vor den bösen Mul­lahs gewe­sen sein – und eine Ein­la­dung auch an die euro­päi­schen Betei­lig­ten, Ame­rika über den Tisch zu zie­hen. Das empört Freunde des Frie­dens, die sich über noch mehr Unfrie­den im Mitt­le­ren Osten und über die gestie­gene Gefahr eines Atom­kriegs Sor­gen machen.

Die maß­geb­li­chen Sor­gen haben andere, näm­lich Euro­pas Regie­run­gen. Und ihre Sor­gen sehen anders aus: Sie trau­ern einer ‚regel­ba­sier­ten Welt­ord­nung‘ nach, die Trump mit sei­nem ‚Ame­rica First!‘-Nationalismus unter­gräbt. Sogar das böse Wort ‚Dol­lar­im­pe­ria­lis­mus‘ ist gefal­len. Die Macht dazu hat Trump alle­mal, seuf­zen die­sel­ben Staa­ten­len­ker. Komi­scher­weise hat er sie – woher denn sonst? – aus der­sel­ben regel­ba­sier­ten Welt­ord­nung. Viel­leicht war die also auch eine Art von US­- Imperialismus, der alle Natio­nen auf die glo­bale Dol­lar­öko­no­mie, also auch auf den Schöp­fer des Dol­lar ver­pflich­tet hat? So viel ist jeden­falls sicher: Wenn Par­tei­gän­ger des Auf­stiegs euro­päi­scher Staa­ten inner­halb der mit ame­ri­ka­ni­scher Gewalt gesicher­ten ‚regel­ba­sier­ten‘ Welt­ord­nung von ges­tern dem ame­ri­ka­ni­schen Gewalt­lie­fe­ran­ten heute „Impe­ria­lis­mus“ vor­wer­fen, dann liegt das daran, dass diese neue Art US-Imperialismus die euro­päi­schen Part­ner für irre­le­vant bis stö­rend erklärt, also deren impe­ria­lis­ti­sche Inter­es­sen durchkreuzt.

Fr 7.12.

Mainz, Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10: Tag der Gefangenen für den Frieden. Die DFG-VK Mainz lädt dazu ein, Karten an Menschen zu schreiben, die in aller Welt wegen Kriegsdienstverweigerung oder Friedensaktivitäten inhaftiert sind. Mit Live-Musik, Filmen, Bildern, Speis und Trank. 19 Uhr. www.dfg-vk-mainz.de

Mo 10.12.

Bockenheimer Warte 18.30 Uhr „Sichere Häfen und Offene Türen“

Kundgebung zur aktuellen Flüchtlingspolitik in Europa und speziell in Italien. Solidaritätsbekundung mit Riace und dem Bürgermeister Mimmo Lucano in Anwesenheit von Vertreter*innen von Re.Co.Sol, einem solidarischen Netzwerk der Gemeinden in Italien.

KoZ 19.30 Uhr „Riace, das Dorf des Willkommens“

Vorführung des Kurzfilms ‚Il Volo‘ von Wim Wenders über das Modell Riace. Giovanni Maiolo und Suely Di Marco, Vertreter*innen von Re.Co.Sol informieren über die aktuelle Situation in Riace und über das neue Dekret „Sicherheit und Immigration“. Podiumsgespräch mit den beiden Vertreter*innen von ReCoSol, Vertretern von Seebrücke, Seenotrettung, Solidarity-City zur aktuellen Situation in Italien und auch Deutschland.

Veranstaltungen von Seebrücke, Seenotrettung, We’ll Come United, Acli, Potere al Popolo, Solidarity City und Offenes Haus der Kulturen

Do 13.12.

Frankfurt Klapperfeldstraße 18 Uhr: Demonstration "Solidarität mit den G20-Gefangenen!" 

Hintergrundinfos: https://ffm.demosphere.net/event/2004

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