[politics]

Fr 1.6.

WORMS (1.6. – 3.6.) Rheinland-Pfalz-Tag, Nr. 7 im Lageplan, Kämmererstr.: Forum Frieden & Migration: Bühnenprogramm mit Musik und Informationen + Infostände von Friedensinitiativen & migrationspolitischen Gruppen. Fr 16-20, Sa 12-20, So 12-18 Uhr. www.dfg-vk-rlp.de

medico international (Lindleystraße 15, 60314 Frankfurt) Ausstellungseröffnung: Was und wie erinnern? 18:00 Uhr

Kriegsüberlebende und Geflüchtete in Afghanistan und Deutschland denken zurück. Ergänzt um Exponate aus der „Bibliothek der Generationen“, einem künstlerischen Erinnerungsprojekt im Historischen Museum Frankfurt.

Der Krieg in Afghanistan geht in sein viertes Jahrzehnt, ein Ende ist nicht abzusehen. Die medico-Partnerorganisation Afghanistan Human Rights and Democracy Organisation (AHRDO) bringt vor Ort Überlebende zusammen, die sich erinnern und gegenseitig Rechenschaft ablegen. In „Memory-Boxes“ stellen sie Hinterlassenschaften von nahen Verwandten aus, die den Krieg nicht überlebt haben.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Exponaten aus der „Bibliothek der Generationen“, einem künstlerischen Erinnerungsprojekt im Historischen Museum Frankfurt. Beiträge von Frankfurterinnen und Frankfurtern aus der deutschen Nachkriegszeit und von jugendlichen unbegleiteten Geflüchteten, die heute in der Stadt leben, regen zum Dialog über Generationen und Kontinente hinweg an und schaffen Raum für Erinnerung.

Die Ausstellung ist nach Anmeldung per Email an info@medico.de oder telefonisch unter 069/944 38-0 zugänglich vom 4.-8.6. und 11.-15.6.2018 jeweils 10-16 Uhr.

Eine Kooperation mit der Afghanistan Human Rights and Democracy Organisation (AHRDO) und der Bibliothek der Generationen im Historischen Museum Frankfurt.

Sa 2.6.

Centro Rödelheim …weil auch du ein*e Arbeiter*in bist? Linke und proletarische Reproduktionsprobleme. 17 Uhr

BDP Frankfurt (Baumweg 10) 10 bis 17Uhr Workshop zu Kampagnenarbeit: Aktiv für weltweite Gerechtigkeit

Wie kann kreatives und öffentlichkeitswirksames Engagement für weltweite Gerechtigkeit aussehen? Der eintägige Schnupper-Workshop zu Kampagnenarbeit soll erste Ideen und Anregungen bieten.

Für Referentin Evelyn Bahn von Inkota e.V. gehört Kampagnenarbeit seit Jahren zum festen Bestandteil entwicklungspolitischer Arbeit. Sie wird an ausgewählten Beispielen eine Einführung in Struktur, Möglichkeiten und Grenzen der Kampagnenarbeit geben und ein realistisches Bild davon vermitteln, welche Vorbereitung getroffen und Ressourcen bereit gestellt werden müssen, um erfolgreich Kampagnen zu planen und umzusetzen. Anschließend werden wir selbst aktiv und testen Formate und stellen erste Überlegungen an. Diese können im Jugendforum des EPN Hessen JES! direkt umgesetzt und ausprobiert werden.

Für Verpflegung ist gesorgt.

Anmeldungen bitte an info@epn-hessen.de

So 3.6.

Nirgendwo (Boppstr. 9, Mainz-Neustadt) 17 Uhr: Anarchistischer Freundeskreis. Der anarchistische Freundeskreis ist ein monatliches Beisammensein von allen anarchistisch Interessierten, um sich kennenzulernen, zu vernetzen, auszutauschen und zu engagieren – unverbindlich und frei.

Mo 4.6.

Evangelische Akademie Frankfurt (Römerberg 9, Frankfurt/Main) Die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen lädt ein: Fremde Freunde – Welche Wege gehen die USA und Europa? 19.00 Uhr

Do 7.6.

KoZ „Of Frogs and Men. Zum Männlichkeitsbild der Neuen Rechten“ Vortrag von Veronika Kracher 18.30 Uhr

Mo 11.6.

wildwest (Alphornstraße 38, Mannheim) Amazon, Foodora & Co: Between digital Capitalism and global Resistance. 19:00

Mi 13.6.

Offenes Haus der Kulturen (Campus Bockenheim) 19 Uhr. „Ein Leben für die Freiheit. Leonard Peltier und der indianische Widerstand.“ Lesung, Lieder und Hintergrundberichte

Michael Koch liest aus seinem Buch, das Leben, Fall und Haft des indianischen Aktivisten Leonard Peltier einbindet in die Völkermordgeschichte an den Indianern Nordamerikas, in die Situation in und um die Pine Ridge Reservation Anfang der 70er Jahre sowie in die Geschichte des aufkommenden indianischen Protests und Widerstands und die aktuelle Lage der indianischen Bevölkerung in den USA.

ExZess 19 Uhr Kurzfilm, Vortrag und Diskussion (engl./dt.) mit Maria Galindo aus Bolivien, (Aktivistin des anarchafeministischen Künstler*innenkollektivs Mujeres Creando) fordert die Depatriarchialisierung. Die Veranstaltung wird organisiert vom AK femininistische Geographien Frankfurt in Kooperation mit Independent Cinema im Exzess

Do 14.6.

Café Klatsch Wiesbaden 20:00. Veranstaltung zum NSU-Prozess. Der Prozess in München, der die Mord- und Terrorserie der neonazistischen Gruppe „NSU“ aufklären soll, ist (fast) am Ende.

Er diente über fünf Jahre vor allem der Verteidigung von diesen drei Annahmen:

(1) Der NSU bestand aus drei Mitgliedern.

(2) Zwei davon haben –ohne Mithilfe anderer – zehn Morde begangen.

(3) Staatliche Institutionen (Polizei/Geheimdienste) wußten zehn Jahre nichts und waren demzufolge in das, was man dem NSU zuordnet, nicht verwickelt (was vom Gewährenlassen bis hin zur Beihilfe zu Mord reichen würde).

Diese Annahmen sind in ihren zentralen Aussagen nicht einfach „zweifelhaft“ oder „umstritten“, sondern falsch. Wolf Wetzel, Autor des Buches „Der NSU-VS-Komplex. Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund - wo hört der Staat auf?“ wird diese Gegenklage anhand von Indizien und Beweismitteln, die allen zur Verfügung stehen, begründen.

Fr 15.6.

MAINZ Landeszentrale für poltische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6: Mazedonien. Partizipative Friedensforschung. Friedensbildung trifft Balkanroute. Ref.: David Scheuing & Esther Binne. VA: Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main. www.dfg-vk-hessen.de

So 17.6.

Gutenbergdenkmal (Gutenbergplatz Mainz) 14 Uhr: Proletarischer Stadtrundgang. Rudolf Rocker in Mainz

Rudolf Rocker, Buchbinder, Historiker und revolutionärer Gewerkschafter, ist ein Sohn der Stadt Mainz. Früh wandte er sich der Sozialdemokratie zu, doch gelangte bald an anarchistische Ideen und gehört damit wohl zu den ersten Anarchisten in Mainz. Auf dem Stadtrundgang werden Orte, die ihn beeinflussten und Wirkungsstätten seiner frühen Agitationsarbeit besucht.

Bitte meldet euch, wenn möglich, vorab für den Stadtrundgang an: mainz@syndikalismusforschung.info

Di 19.6.

ver.di Geschäftsstelle (Bahnhofstr. 61, Wiesbaden) „Die 68-er Revolte und die Gewerkschaften – Podiumsdiskussion“ 19 Uhr

Die Revolte von 1968 und ihre Forderungen sind nicht nur im gesellschaftlichen Leben bis heute spürbar, sondern bestimmen auch die Kultur maßgeblich mit.

50 Jahre danach erinnern sich Claus-Jürgen Göpfert, Dr. Axel Ulrich und Dieter Eißel an das turbulente, ereig-nisreiche Jahr. Sie lassen die Ereignisse Revue passieren, reflektieren aber auch die großen Irrtümer und ideologischen Verirrungen der Zeit. Insbesondere soll dabei das Verhältnis zwischen der außerparlamentarischen Opposition und den Gewerkschaften beleuchtet werden. Die Frage, was von den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen der 68er geblieben und was heute im Zeichen des Rechtspopulismus wieder bedroht ist, soll in einer gemeinsamen Diskussion erörtert werden.

Mi 27.6.

Oetinger Villa 18.30 Uhr / Israel und die Gegenwart des Antisemitismus / Ringvorlesung

zum Seitenanfang